15:15 01 Juni 2020
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    Im Streit um die Bezahlung der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Länder haben am Montag die ersten Warnstreiks in Norddeutschland begonnen – auch Schulen wurden betroffen. Dies berichten die deutschen Medien.

    Die Gewerkschaften Verdi, Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Beamtenbund dbb haben Beschäftigte bundesweit aufgerufen, die Arbeit in Ämtern, Schulen, Unikliniken oder der Polizei niederzulegen. Den Start machten laut GEW rund 600 Sozialpädagogen und angestellte Lehrer in Niedersachsen, die in den Warnstreik traten.

    Weitere Arbeitsniederlegungen soll es in den kommenden Tagen an Schulen und Hochschulen sowie im sozialen Bereich in Bayern, Hamburg und NRW geben.

    Hintergrund sind laufende Verhandlungen für den öffentlichen Dienst, von denen nach Gewerkschaftsangaben rund 2,3 Millionen Beschäftigte betroffen sind. Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr. Sie verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück.

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    Tags:
    Schulen, Streik, Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Niedersachsen, Deutschland