12:50 05 Juni 2020
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    Mindestens 70 Zivilisten sind bei dem jüngsten Luftangriff der US-Koalition auf ein Flüchtlingscamp in der syrischen Ortschaft al-Baghouz (Baguz) getötet und verletzt worden, meldet die Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf lokale Quellen.

    Laut der jüngsten Information der Agentur wurden in der südöstlichen Provinz Deir ez-Zor mindestens 70 Menschen getötet und verletzt. Zuvor war die Rede von 16 Toten gewesen.

    Die kurdisch-arabischen Abteilungen der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) hatten am vergangenen Samstag den Beginn einer Operation zur „Säuberung“ des „letzten“ syrischen Dorfes verkündet, das noch vom „Islamischen Staat“ (IS)* kontrolliert wird. Die Operation hatte in der Nacht zum Samstag in Baguz begonnen. Wie SDF-Sprecher Mustafa Bali auf Twitter mitteilte, sei Baguz „das letzte syrische Dorf, das noch unter IS-Kontrolle steht“.

    Die Abteilungen des kurdisch-arabischen Bündnisses kämpfen seit Monaten mit Unterstützung der Fliegerkräfte der US-geführten Koalition gegen die restlichen IS-Einheiten. Indessen wurden laut Medienberichten bei Luftangriffen der Koalition wiederholt Zivilisten getötet.

    Zuvor hatten syrische Medien berichtet, die israelische Armee habe ein Krankenhaus in der Provinz Quneitra, im Südwesten Syriens, durch Panzerfeuer zerstört.

    *„Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) – Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Luftangriff, Tote und Verletzte, Agentur SANA, Deir ez-Zor, Syrien