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19:22 12 November 2019
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    Ein geretteter Pilot an Bord eines Rettungsschiffes auf der Nordsee, den 18. September 1943

    Kieler Innenminister will Kriegsmüll aus Nord- und Ostsee fischen

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    Der Landesinnenminister von Schleswig-Holstein, Hans-Joachim Grote (CDU), hat aufgerufen, das Problem der auf dem deutschen Meeresgrund rottenden Kriegsmunition in der nächsten Zukunft anzupacken. Darüber berichtete das Nachrichtenportal TAG24.

    „Vor deutschen Küsten liegen nach wie vor fast zwei Millionen Tonnen an gefährlichen Torpedos, Seeminen und Sprengstoffen", so Grote. „Wir haben nach Ansicht von Experten nur noch 20 Jahre Zeit, diese tickenden, rostenden Zeitbomben aus dem Meer zu holen und zu entschärfen".

    Die Beseitigung der Weltkriegsmunition soll Thema auf der Innenministerkonferenz Mitte Juni in Kiel werden, die Grote leitet.

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    Der Minister machte keine Angaben zu den eventuellen Kosten der Initiative, betonte jedoch, dies sei eine Aufgabe von nationaler Bedeutung. „Das können die Küstenländer nicht alleine stemmen", betonte er.

    Dem Webportal zufolge befinden sich zurzeit schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Kampfmittel und 300.000 Tonnen chemische Kampfmittel auf dem Grund der Nordsee und der Ostsee. 

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    Tags:
    Kriegsmunition, Aufräumen, Torpedo, Bomben, Sprengstoff, Minen, Zweiter Weltkrieg, Schleswig-Holstein, Nordsee, Ostsee, Deutschland