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    Messestand mit Exemplaren von Kalaschnikow-Schusswaffen beim militärtechnischen Forum Army-2018 (Archivbild)

    Russland schickt erste Kalaschnikows nach Saudi-Arabien

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    Russland hat begonnen, einen Vertrag über die Lieferung von Sturmgewehren AK-103 nach Saudi-Arabien umzusetzen. In den kommenden Monaten sollen sich die Seiten auf ein Projekt für die gemeinsame Herstellung dieser Waffen einigen.

    Wie der Generaldirektor des russischen staatlichen Waffenexporteurs Rosoboronexport, Alexander Michejew, gegenüber Journalisten am Sonntag mitteilte, sei der Vertrag über die Lieferung von Kalaschnikow-Sturmgewehren derzeit im Endstadium.

    „Er ist unterzeichnet worden und wird umgesetzt. Die nächste Phase ist die Schaffung einer Automatenproduktion sowohl für die Bedürfnisse des Königreichs Saudi-Arabien als auch für Drittländer“, sagte Michejew bei der Waffenausstellung IDEX-2019, die vom 17. bis 20.  Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet.

    Ferner erklärte Michejew, dass die Seiten in absehbarer Zukunft eine Technologietransferkarte mit einem Programm zur schrittweisen Lokalisierung der AK-103-Produktion in Saudi-Arabien in Einklang bringen würden.

    „Wir werden der Regierung vorschlagen, dieses Projekt umzusetzen. Ich denke, wir haben noch drei bis vier Monate Zeit, um die Verfahrensweise bei dem ganzen Projekts zu vereinbaren“, erklärte er.

    Im Oktober hatten der russische staatliche Waffenexporteur Rosoboronexport und Saudi Arabian Military Industries (Sami) ein Memorandum zum Verkauf von Waffen unterzeichnet. Es handelte sich unter anderem um das Organisieren einer Lizenzfertigung von Kalaschnikow-Gewehren der Serie AK-103 in Saudi-Arabien.

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    Tags:
    Projekt, Kalaschnikow, Alexander Michejew, Saudi-Arabien