05:11 02 Dezember 2020
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    Laut Medienberichten ist ein Bundeswehr-Konvoi in Mali unter Beschuss geraten. Offenbar kamen die Schüsse von malischen Soldaten.

    Wie „Der Spiegel” berichtet, hat es in Nord-Mali bereits am Samstagnachmittag einen gefährlichen Zwischenfall gegeben. Offenbar haben malische Soldaten auf einen Konvoi der Bundeswehr geschossen.

    Die Bundeswehr-Soldaten hätten das Feuer erwidern müssen.

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    Die deutschen Soldaten hätten eigentlich am Samstagabend gegen 21 Uhr Ortszeit einen gepanzerten Truppentransporter vom Typ „Dingo” der belgischen Streitkräfte 50 Kilometer westlich von Gao in Nord-Mali bergen müssen – eher Routine, sicherlich kein Kampfeinsatz.

    Auf dem Rückweg zum Uno-Camp seien sie dann aber plötzlich beschossen worden und hätten das Feuer erwidert.

    Erst danach soll klargeworden sein, woher die Kugeln kamen, nämlich von der malischen Armee.

    Unklar bleibt, warum die malischen Soldaten das Feuer eröffnet hätten, eigentlich kooperieren sie mit den Deutschen im Rahmen der Uno-Mission Minusma.

    Ein Soldat der malischen Armee soll infolge des Schusswechsels schwere Verletzungen erlitten haben. Die Bundeswehr-Soldaten transportierten den Verletzten ins Uno-Camp, wo er immer noch in Lebensgefahr schwebt.

    Die Bundeswehr hat nun Ermittlungen eingeleitet, warum die einheimischen Soldaten die deutsche Patrouille angegriffen haben.

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    Deutsche Soldaten beteiligen sich seit 2013 an der Uno-Stabilisierungsmission Minusma. Dabei sind rund 1000 Soldaten sowie einige Aufklärungsdrohnen vom Typ „Heron” in Nord-Mali stationiert.

    Die Bundeswehr-Mission soll dabei die Umgebung des Lagers patrouillieren, beteiligt sich aber nicht an der Terroristen-Jagd der Franzosen.

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    Tags:
    Soldaten, Beschuss, Bundeswehr, Uno, Mali