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18:50 21 Juli 2019
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    Lawine (Symbol)

    Lawinenabgänge in Tirol und Bayern: Zwei Menschen tot geborgen

    CC BY 2.0 / Sean Gillies / Gavarnie Avalanche 2a
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    2017

    Am 20. Jahrestag der Lawinenkatastrophe im österreichischen Dorf Galtür ist es am Samstag im deutsch-österreichischen Grenzgebiet zu tödlichen Lawinenunglücken gekommen, wie die Agentur APA am Sonntag unter Verweis auf Polizeiangaben berichtete.

    Demnach ist ein 27-jähriger Tscheche bei einem Lawinenabgang im freien Skigebiet von Kühtai (Bezirk Imst, Tirol) ums Leben gekommen.

    Im bayerischen Schwangau hätten sich drei Lawinen nebeneinander gelöst. Dabei sei ebenfalls eine Person getötet worden.

    ​In Schwangau (Landkreis Ostallgäu) seien gegen 14.20 Uhr MEZ in einem Waldgebiet an der Schäferblasse (1.764 Meter Höhe) in rund 1300 Meter Seehöhe Lawinen niedergegangen. Die Unglücksstelle befinde sich unweit des Hotels Ammerwald, das sich auf der österreichischen Seite befinde. Die Gaststätte selbst sei nicht zu Schaden gekommen. 

    ​Fünf Personen seien von der südlichsten der drei Lawinen verschüttet worden, einer davon habe dies das Leben gekostet und eine weitere Person sei schwer verletzt worden. Die anderen drei Wintersportler blieben unverletzt. Die Identität der fünf geborgenen Personen sei derweil nicht identifiziert worden.

    Die Suchoperation werde fortgesetzt, da das Suchgerät weitere Signale empfangen hätte, so die Agentur. Indes vermutete die deutsche Polizei mindestens noch eine Person unter den Schneemassen.

    Der Einsatz gelte als außerordentlich schwierig, da die Unglücksstelle von Tirol aus infolge der Lawinengefahr nicht auf dem Landweg erreichbar sei. Rund 70 Bergretter sowie sechs Helikopter seien im Einsatz.

    Vor genau 20 Jahren, am 23. Februar 1999, raste eine Lawine mit über 300 Stundenkilometern talabwärts ins österreichische Dorf Galtür.

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    Tags:
    Lawinenabgang, Tote, Verletzte, Polizei, Agentur Apa, Alpen, Österreich, Deutschland