04:14 28 September 2020
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    Alle wissen, dass zu viel Salz ungesund ist, sowie auch, dass es sich negativ auf das Gehirn auswirkt und das Risiko für Bluthochdruck und Übergewicht erhöht. Nun sind Forscher der technischen Universität München zu dem Schluss gekommen, dass erhöhte Salzkonzentration in der Haut von Menschen offenbar allergische Immunreaktionen beeinflusst.

    Wie aus einer aktuellen Studie der Forscher folgt, die das Fachportal „Medicalxpress“ am Montag veröffentlichte, hätten die Experten Hauptmuster von an Neurodermitis leidenden Patienten analysiert.

    Es soll sich herausgestellt haben, dass die Natrium-Werte in den erkrankten Hautstellen um bis zu 30 Mal höher waren als in gesunder Haut.

    Laut den Forschern führt Salz zur Entstehung von Immunzellen namens Th2. Diese seien eine Untergruppe von T-Zellen, die eine wichtige Bedeutung bei Immunerkrankungen haben sollen. Sie gehörten wiederum der körpereigenen Abwehr gegen Infektionen an, könnten aber Fehlfunktionen entwickeln und dadurch gegen den eigenen Körper vorgehen. Im Ergebnis könnten allergische Entzündungen der Haut wie Neurodermitis entstehen. 

    Salz fördert Th2-Zellen

    Zudem könnten T-Zellen, die eigentlich nicht zu Allergien führen sollten, durch den Salzeinfluss zu Th2-Zellen umprogrammiert werden. Diese Veränderungen seien aber rückläufig, sobald die T-Zelle wieder weniger hohen Salzmengen ausgesetzt sei.

     

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    Tags:
    Studie, Forscher, Allergien, Salz, MedicalXpress, Deutschland