12:55 25 November 2020
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    Forscher aus dem Institut für Atmosphärenphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben festgestellt, dass sich die Wasserressourcen in einigen trockenen Regionen der Erde im laufenden Jahrhundert erhöhen werden. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichte das Fachportal „EurekAlert!“.

    Der Grund für dieses Phänomen könne vor allem der zunehmende Niederschlag infolge der globalen Erwärmung sein.

    Die Wissenschaftler haben die Prognosen zum Klimawandel in der Sahelzone, einer semi-ariden, durch Savannen geprägten Region in Afrika, präzisiert.

    Die Sahelzonesoll gegen veränderte Niederschläge empfindlich sein. Es gebe hier häufig Dürreperioden, die zu Hungersnöten führen. Die bestehenden Klimamodelle zeigen jedoch eine große Unsicherheit bei der Vorhersage der Niederschlagsmenge in der Zukunft.

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    Es stellte sich heraus, dass diese Unsicherheit eng mit der historischen Modellierung des Niederschlags in Südasien und im westlichen Teil des Nordpazifik zusammenhängt. Vor diesem Hintergrund kalibrierten die Experten die Prognosen und stellten fest, dass der Niederschlag in der Sahelzone um 109 Prozent steigen werde. Darüber hinaus soll auch die Verfügbarkeit von Wasserressourcen um 119 Prozent steigen.

     

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    Tags:
    Klimawandel, Niederschläge, globale Erderwärmung, Sahel