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    Was in der Nacht geschah

    Gegen Notstandserklärung, Ex-Vatikan-Finanzchef in Haft, Venedig nimmt Eintritt

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    +++ US-Abgeordnetenhaus stellt sich gegen Notstandserklärung +++ Trump stellt Nordkorea Aufschwung in Aussicht +++ Ex-Vatikan-Finanzchef in Haft +++ Acht Menschen mit Kohlenmonoxid vergiftet +++ Venedig nimmt Eintritt +++

    Sputnik präsentiert Ihnen die wichtigsten Ereignisse der Nacht.

    US-Abgeordnetenhaus stellt sich gegen Notstandserklärung

    Das US-Repräsentantenhaus stemmt sich gegen den von US-Präsident Donald Trump ausgerufenen Nationalen Notstand an der Grenze zu Mexiko. Eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, das derzeit von den Demokraten kontrolliert wird, stimmte für eine Resolution, die den Notstand beenden würde. Ob die Resolution am Ende Erfolg haben wird, ist unklar. Sie geht nun an den Senat, in dem Trumps Republikaner die Mehrheit haben.

    >>>Mehr zum Thema: Nach Notstandserklärung: 16 US-Bundesstaaten klagen gegen Trump-Regierung<<<

    Trump stellt Nordkorea Aufschwung in Aussicht

    US-Präsident Trump hat Nordkorea vor seinem Treffen mit Staatschef Kim Jong-un wirtschaftliche Entwicklung in Aussicht gestellt. Nordkorea könne einen ähnlichen Wohlstand wie das Gastgeberland Vietnam erreichen, wenn es auf sein Atomprogramm verzichte, twitterte Trump. Das Gipfeltreffen von Trump und Kim in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi beginnt heute mit einem gemeinsamen Abendessen.

    >>>Mehr zum Thema: Kim Jong-un will Samsung-Werk besuchen – Medien<<<

    Ex-Vatikan-Finanzchef in Haft

    Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist der ehemalige Finanzchef des Vatikans, George Pell, verhaftet worden. Ein Gericht in Melbourne ordnete heute an, dass der australische Kardinal in Haft genommen wird. Der Vorsitzende Richter Peter Kidd verzichtete darauf, dem 77-Jährigen wegen seines Alters oder seines Gesundheitszustands Haftverschonung zu gewähren.

    >>>Mehr zum Thema: An zwei Chorknaben vergangen: Vatikan-Finanzchef wegen Kindesmissbrauchs verurteilt<<<

    Acht Menschen mit Kohlenmonoxid vergiftet

    Acht Menschen sind in einem Haus in Brackenheim in Baden-Württemberg durch ausströmendes Kohlenmonoxid vergiftet worden. Eine 16-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass sie in eine Spezialklinik gebracht werden musste. Das Mädchen war am Abend bewusstlos geworden, so wurde die Familie auf das ausströmende Gas aufmerksam. Auch ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurde beim Einsatz leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war davor am Brenner der Heizungsanlage gearbeitet worden.

    Venedig nimmt Eintritt

    Das „Eintrittsgeld“ für Tagestouristen in Venedig kommt. Der Kommunalrat gab mehrheitlich grünes Licht für die Pläne der Stadtverwaltung. Wann genau die neue Regelung greift, wurde zunächst nicht bekannt. Nach früheren Angaben könnte es aber im Mai so weit sein. 2019 soll der Preis zunächst pro Person drei Euro betragen. Ab kommendem Jahr soll der Betrag auf sechs Euro steigen und kann je nach Touristen-Ansturm bis auf zehn Euro angehoben werden. Besucher, die in der Stadt übernachten, sind von der Zahlung befreit. Hotelgäste müssen schon jetzt eine Ortstaxe bezahlen.

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    Tags:
    Notstand, Missbrauch, Kim Jong-un, Donald Trump, Mexiko, Vatikan, Australien, Venedig, Nordkorea, USA