08:36 20 April 2019
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    Blick auf den Rybinsker Stausee (Archivbild)

    Hier befindet sich das „russische Atlantis“ – FOTOS

    © Sputnik / Wasilij Malyschew
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    Noch vor wenigen Jahrzehnten hat sich im zentralrussischen Gebiet Jaroslawl die Kleinstadt Mologa mit rund 7.000 Bewohnern befunden. Auf der aktuellen Landkarte gibt es diese Stadt aber nicht mehr. Sie versank im Wasser. Wegen seines so traurigen Endes wird Mologa oft das „russische Atlantis“ genannt.

    Erstmals war die Stadt in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts erwähnt worden. Praktisch sofort wurde sie durch ihren Fischfang bekannt und galt als wichtiges Handelszentrum.

    Doch in den 40er Jahren des 20. Jahrhundert hatte sich alles geändert, als die sowjetische Regierung den Bau des Rybinsker Stausees und der Stauwerke von Uglitsch beschlossen hatte.

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    Unter dem Wasser verschwanden dabei 3.645 Quadratkilometer Wälder, 663 Dörfer, 40 Kirchen, drei Klöster und die oben genannte Stadt Mologa.

    Mehr als 130.000 Menschen mussten umgesiedelt werden. Die Räumung dieser Landfläche nahm etwa vier Jahre in Anspruch. Im Jahr 1946 war Mologa bereits völlig überflutet.

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    Am Ort der versunkenen Stadt werden heute Unterwasser-Ausflüge veranstaltet.

    Weniger extrem gestimmte Touristen können sich den Oberteil einer aus dem Wasser ragenden Kirchenkuppel anschauen.

    In Dürrejahren sowie bei großem Wasserabfluss Ende Sommer oder Anfang Herbst taucht die Stadt teilweise aus dem Wasser wieder auf – man sieht die Überreste von Häusern, der Kirche und manchmal sogar Grabsteine.

    Der Rybinsker Stausee, der aufgrund seiner enormen Größe von 4.580 Quadratkilometern auch Rybinsker Meer genannt wird, ist ein Stausee an der Wolga in Russland. Er ist Teil der sogenannten Wolga-Kama-Kaskade und der nach dem Kuibyschewer Stausee zweitgrößte Stausee in Europa.

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    И так мы начинаем. Первое заброшенное место-это Затопленный город Молога⬇️ Мало кто знает историю появления и затопления небольшого провинциального городка в Ярославской области под названием Молога. Свое название город получил от одноименной реки. Он имел интересное географическое расположение вблизи слияния двух рек Мологи и Волги. Годом основания принято считать 1777 год. В городе процветал рыбный промысел и он являлся важным торговым центром. Расстояние до ближайших населенных пунктов составляло: до Рыбинска 35 км, до Ярославля 120 км. Судьба города резко изменилась в 1935 году, когда правительство приняло постановление о строительстве Рыбинского и Угличского гидроузлов. Возникла необходимость поднятия уровня воды Рыбинского водохранилища на 4 м, что давало прирост вырабатываемой мощности проектируемой Рыбинской ГЭС с 220 до 330 МВт. Таким образом город Молога попал в зону затопления.В 1936 году жителям города было объявлено о переселении, население к тому времени составляло около 6000 человек. По плану переселение большей части жителей (около 70%) должно было завершиться к концу года, но в реальности на полное «опустошение» города ушло больше 4 лет. К 1946 году город Молога оказался полностью под водой.————➡️ ❗️Подписывайся и смотри заброшенные места на земле❗️ #заброшенное #город #молога

    Публикация от Заброшенный Мир- Без Людей (@zabroshennoe_offical) 28 Сен 2018 в 6:55 PDT

     

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    Tags:
    Atlantis, Stadt, Rybinsker Stausee, Russland