10:51 21 April 2019
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    Österreichische Polizei (Archivbild)

    17-Jährige stirbt zwei Jahre nach angeblicher Vergewaltigung: Täter in Österreich?

    © AP Photo / Christian Bruna
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    Die Jugendliche, die 2017 in Tulln von Asylwerbern vergewaltigt worden sein soll, ist einem Zeitungsbericht zufolge mit nur 17 Jahren an einer Meningitis-Infektion gestorben.

    Die beiden Angeklagten waren im Prozess im Zweifel freigesprochen worden. Nach dem Urteil soll die Jugendliche depressiv gewesen sein und den Alltag nur mit Medikamenten bewältigt haben können, schreibt Oe24.

    „Es ist ihr sehr schlecht gegangen“, erzählt der damalige Rechtsvertreter, Ewald Stadler, über seine ehemalige Mandantin. Mit ihrer Familie hält er bis heute Kontakt. „Sie hat das nie verwunden, was ihr da passiert ist. Es ging ihr ja von Anfang an nicht besonders gut, dann der Vorfall mit den Asylwerbern. Und vor allem das Unrecht, das ihr ihrer Meinung nach durch den Freispruch angetan worden war“, so Stadler gegenüber dem „Wochenblick“.

    Eine angeordnete Abschiebung sei nie durchgeführt worden. „Gut möglich, dass beide noch in Österreich sind. Einer von ihnen mit Sicherheit“, bestätigt Stadler am Telefon. Das Opfer fühlte sich hingegen völlig im Stich gelassen und auch falsch verstanden. „Sie ging von Therapie zu Therapie“, erzählt Stadler und konstatiert abschließend: „Es ist furchtbar, was diesem Mädchen angetan wurde.“

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    Tags:
    Vergewaltigung, Österreich