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23:05 15 Juli 2019
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    FSB-Mitarbeiter (Archiv)

    Terror und Polizistenmord geplant: Mehrere Kämpfer in Westsibirien festgenommen

    © Sputnik / Igor Sarembo
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    In Jugra, dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen im russischen Westsibirien, sind drei Islamisten festgenommen worden, die eine Serie von Terroranschlägen sowie Polizistenmorde geplant haben sollen. Dies teilte am Freitag Russlands Innenministerium mit.

    „Unterbunden wurde die Tätigkeit einer konspirierten Terrorzelle, deren Mitglieder die Ideologie einer internationalen Terrororganisation teilten und enge Kontakte zu Bandenuntergrundbewegungen im Nordkaukasus hatten“, so die Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Wolk.

    Die Kämpfer trafen sich ihr zufolge in Mietwohnungen in den Städten Surgut und Pyt-Jach, „wo sie Pläne zu einer Attacke auf Objekte besonderer Wichtigkeit (…), Staats-  und Ordnungsbehörden besprochen haben“. Darüber hinaus sollen sie Detonationen in Menschenmengen geplant haben.

    „Am 1. und 15. Februar wurden zwei von ihnen verhaftet; bei der persönlichen Durchsuchung wurde bei einem eine Handgranate vom Typ RGD-5 beschlagnahmt, vom Gürtel wurde ein selbstgebauter Sprengansatz mit Schadelementen entfernt“, so Wolk.

    Darüber hinaus wurden fabrikmäßige Sprengzünder, Sprengstoff, eine Schachtel mit Schadstoffen und ein selbstgebastelter Sprengansatz auf der Basis von circa 600 Gramm TNT-Sprengstoff gefunden.

    Desweiteren wurde demnach eine dritte Person der Terrorgruppe festgenommen. Bei ihm sollen eine Pistole der Marke Makarow und ein Foto eines Leiters einer Abteilung der Verwaltung von Russlands Innenministerium in Jugra, gegen den angeblich eine Attacke geplant war, beschlagnahmt worden sein.

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    Tags:
    Waffen, Mord, Terroranschlag, Terroristen, Islamisten, Festnahme, Irina Wolk, Jugra, Russland