17:08 22 April 2019
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    Flip-Flops (Symbolbild)

    Mamma mia! Wo Flip-Flop-Träger künftig richtig bluten müssen

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    Die italienische Touristenregion „Cinque Terre“ ist berühmt für ihre malerische Steilküste. Wer hier mit Badelatschen oder Flip-Flops gesehen wird, muss demnächst tief in die Tasche greifen.

    Bis zu 2.500 Euro Strafe werden fällig. In dem Urlaubsparadies sind die Dörfer durch einen Wanderweg miteinander verbunden. Viele Urlauber richten den Blick hier überall hin, nur nicht nach vorne. Darum kommt es in dem steinigen wie steilen Gefälle häufig zu bösen Unfällen. Einige unvorsichtige Wanderer müssen mit Hubschraubern ins Krankenhaus geflogen werden. 

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    Darum zieht der Nationalpark „Cinque Terre“ in Ligurien jetzt die Notbremse: Flip-Flops und Badelatschen sind verboten.

    „Zu viele Menschen denken, sie seien am Strand und können deshalb in Flip-Flops herumlaufen“, zitiert reisereporter.de Patrizio Scarpellini, Direktor des Parks Cinque Terre, aus einem Zeitungsbericht.

    „Wir starten gemeinsam mit den Förstern und den Bürgermeistern eine Kampagne“, so Scarpellini. „Die Maßnahmen werden schrittweise eingeführt. Zunächst werden wir informieren, dann wird es Sanktionen geben.“ Dann müsste jeder, der mit falschem Schuhwerk erwischt werde, mit Strafen zwischen 50 und 2.500 Euro rechnen.

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    Tags:
    Kurort, Urlauber, Verbot, Strafe, Unfall, Italien