19:35 01 Juni 2020
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    Ein Landschaftsgärtner aus dem rheinland-pfälzischen Mehlingen soll einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet haben und für eine weitere Explosion mit zwei Verletzten verantwortlich sein. Das berichtete die Agentur dpa am Dienstag.

    Wie es heißt, wurde ein 64-jähriger Arzt am Freitagvormittag tot vor seiner Praxis in Enkenbach-Alsenborn aufgefunden. Offenbar  habe er eine getarnte Sprengvorrichtung an der Eingangstür vom Boden aufheben wollen und dadurch die Explosion ausgelöst, so die Polizei.

    Bei einer weiteren Explosion seien am Sonntag ebenfalls im Kreis Kaiserslautern zwei Menschen verletzt worden, als ein mit Sprengstoff präpariertes Holzscheit in ihrem Kamin detoniert sei.

    Vermutlich soll der Täter das Holzstück am Anwesen der späteren Opfer in Otterberg deponiert haben. Nach Polizeiangaben legte eine ahnungslose Bewohnerin das Stück dann ins Kaminfeuer.

    Der 59-Jährige Tatverdächtige selbst sei in der Nacht zum Freitag aus bislang unbekannten Ursachen in seinem Wohnhaus gestorben. Indes befürchten die Ermittler, dass er vor seinem Tod noch weitere Sprengfallen versteckt haben könnte.

    Personen, die mit dem Gärtner in „problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung“ gestanden hätten, würden dringend gebeten, sich dringend bei der Polizei zu melden.

    In den Fall werde zurzeit ermittelt.

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    Tags:
    Sprengfalle, Mordverdacht, Gärtner, Agentur DPA, Deutschland