08:25 24 April 2019
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    Android-Smartphone (Symbolbild)

    Darum können Top-Apps gefährlich sein – Studie

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    Top-Apps für Android-Smartphones übertragen automatisch Daten an das soziale Netzwerk Facebook, sobald man sie öffnet. Das ergab eine aktuelle Studie der OECD-Datenschutzvereinigung Global Privacy Network aus dem Jahr 2018.

    Demnach ist dies auch ohne aktiven Facebook-Log-in und sogar unabhängig davon geschehen, ob man ein Facebook-Konto hat. Facebook soll die personenbezogenen Daten für die Vorbereitung von Werbeangeboten genutzt haben.

    Zu solchen Spionage-Apps gehören laut der Studie die Sprachlern-App Duolingo, die Jobsuch-App Indeed, die Empfehlungs-App Yelp sowie einige religiöse Programme (für Gebete und das Lernen sakraler Texte).

    Der frühere Rechenschaftsbericht von Global Privacy Network verwies auf derartige Probleme bei Spotify und Skyscanner. Diese hatten ihre Facebook-Apps dauerhaft gelöscht. Andere Android-Apps ignorierten jedoch diesen Skandal und handeln weiter nach dem alten Schema.

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    Tags:
    Android, Studie, Smartphones, Apps, Global Privacy Network (GPEN), Facebook