21:02 28 September 2020
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    Der Spiritus-Geruch, den die ISS-Besatzung nach dem Andocken des US-Raumschiffes „Dragon-2“ („Crew Dragon“) an der internationalen Raumstation vor drei Tagen gespürt hatte, hat sich noch nicht „verflüchtigt“. Das sagte eine Quelle aus der Raketen- und Raumfahrtbranche am Mittwoch gegenüber Sputnik.

    „Die Konzentration von Isopropylalkohol in der Atmosphäre der Station hat sich auf dem Stand von zwei Milligramm pro Kubikmeter stabilisiert. Obwohl dies in dem für die Besatzungsmitglieder zulässigen Rahmen liegt,  kann dies einen negativen Einfluss auf das Funktionieren der ISS-Geräte ausüben, darunter auch auf das US-System zur Wasseraufbereitung. Die US-amerikanische Seite befasst sich zurzeit mit diesem Problem“, so die Quelle.  

    Zuvor wurde mitgeteilt, dass sich kurz nach dem Andocken der „Dragon-2“ ein starker Alkoholgeruch auf der gesamten Raumstation ausgebreitet hätte.

    Dabei soll es sich offenbar um Isopropylalkohol gehandelt haben, der als giftig und entflammbar gilt. Diese Form von Alkohol gilt als deutlich gefährlicher als das übliche Ethanol und kann bei längerem Kontakt mit hohen Alkoholdampfkonzentrationen Kopfschmerzen und Reizungen der Schleimhaut und der Atemwege verursachen.

    Das unbemannte US-Raumschiff „Dragon-2“ war am 2. März zur ISS gestartet worden und dockte einen Tag später an der Station an.

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    Tags:
    Geruch, Spiritus, US-Raumschiff Dragon-2, Internationale Raumfahrtstation (ISS), USA, Russland