20:55 06 Juli 2020
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    Die Vereinigten Staaten sind in zahlreichen Staaten der Erde militärisch aktiv und setzen meist vor allem auf Luftangriffe. Regelmäßig führen diese jedoch zu hohen Verlusten unter der Zivilbevölkerung. Nun will Washington die Statistiken über die zivilen Opfer der Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung stellen.

    Wie die dpa berichtet, will die US-Regierung die Zahl ziviler Opfer bei Luftangriffen auf Terroristen außerhalb von Kriegsgebieten künftig nicht mehr veröffentlichen.

    Am Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump eine Anordnung seines demokratischen Vorgängers Barack Obama aufgehoben, wonach die Regierung die Zahl jedes Jahr bis zum 1. Mai vorlegen musste.

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    Ein offizieller Grund dafür wurde nicht genannt.

    Schon im vergangenen Jahr hatte Trumps Regierung die Frist verstreichen lassen, ohne einen Bericht zu veröffentlichen. Gleichzeitig ist das Pentagon verpflichtet, dem Kongress jedes Jahr eine Übersicht über die zivilen Todesopfer zu gewähren.

    Neben Syrien und Afghanistan fliegen US-Kampfjets regelmäßig Luftangriffe auch im Irak, Jemen und in Pakistan.

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    Tags:
    Tote und Verletzte, Berichte, Zivilisten, Luftangriffe, Donald Trump, USA