06:00 26 Januar 2020
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    Eine Frau aus dem englischen Liverpool hat nach einem Schlaganfall zur Überraschung ihrer Angehörigen mit ausländischem Akzent zu sprechen begonnen. Davor hatten die Ärzte ihr erklärt, dass sie wahrscheinlich nie die Sprachfähigkeit zurückerlangen werde.

    Im Jahr 2014 erlitt die 69-jährige Rose Griffiths bei der Arbeit plötzlich einen Schlaganfall, schreibt die Zeitung „Liverpool Echo“. Sie konnte nicht mehr sprechen, lesen oder schreiben. Im Krankenhaus wurde ihr gesagt, dass es höchst unwahrscheinlich sei, dass sie diese Fähigkeiten jemals wiedererlangen werde.

    Doch dank ihrer Entschlossenheit und harten Arbeit lernte Griffiths mit ihrer linken Hand zu schreiben und konnte nach einiger Zeit wieder sprechen.

    Es gab aber einen kleinen Haken: Die Frau, die ihr Leben lang in Liverpool gelebt hatte, begann plötzlich mit starkem russischem Akzent zu sprechen.

    Doch damit nicht genug: Einige Zeit später verwandelte sich ihr russischer Akzent in einen osteuropäischen und dann in einen deutschen.

    Fünf Jahre später habe sich die Frau damit abgefunden, dass sie wahrscheinlich nie mehr mit Liverpooler Akzent sprechen werde.

    Das Ganze hängt mit dem sogenannten Fremdsprachen-Akzent-Syndrom zusammen – einer seltenen neurologischen Erkrankung, die gelegentlich nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma auftritt.

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    Tags:
    Frau, Schlaganfall, Liverpool, England