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22:27 16 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Boeing-Krise spitzt sich zu, May scheitert wieder, wenig Haft für Missbrauch

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    Panorama
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    +++ Boeing-Krise spitzt sich zu +++ Theresa May scheitert wieder mit Brexit-Abkommen +++ Demonstrationen in Venezuela +++ Nur Sechs Jahre Haft für Kardinal Pell wegen Missbrauchs +++ Grüne fordern höhere Bußgelder für Falschparker +++

    Hier präsentiert Ihnen Sputnik die wichtigsten Ereignisse der Nacht.

    Boeing-Krise spitzt sich zu

    Nach zwei tödlichen Flugzeugabstürzen innerhalb weniger Monate wird die Boeings 737-Max-Serie vom Verkaufsschlager zum Krisenfall. Der Luftraum über Europa ist für die Maschinen ab sofort gesperrt. Auch weltweit ziehen Airlines bereits Konsequenzen. Obwohl die zuständige US-Luftfahrtbehörde FAA die Boeing 737 Max 8 weiter für zuverlässig hält, reagieren Passagiere verunsichert. Erste Flugverbote einiger Airlines lösen eine globale Dynamik aus, der sich immer mehr Betreiber und Regierungen anschließen.

    >>>Mehr zum Thema: Trotz Verbot in Europa: USA sehen keinen Grund für Flugverbot der Boeing 737 MAX 8<<<

    Theresa May scheitert wieder mit Brexit-Abkommen

    Die britische Premierministerin Theresa May ist auch mit ihrem nachgebesserten Brexit-Abkommen gegen die Wand gefahren. Trotz Last-Minute-Änderungen votierten die Abgeordneten am Abend im Parlament mehrheitlich gegen das Vertragspaket. Das ist bereits die zweite schwere Niederlage für den Deal, den May im vergangenen Jahr mit der Europäischen Union vereinbart hatte. Geplant ist, dass das Land die EU am 29. März verlässt.

    >>>Mehr zum Thema: Britisches Parlament lehnt Brexit-Abkommen erneut ab<<<

    Demonstrationen in Venezuela

    In Venezuela haben Tausende Menschen wegen des tagelangen Stromausfalls gegen die Regierung demonstriert. An einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas nahm auch der selbst ernannte Übergangspräsident Guaidó teil. Er sagte, der Regierung werde es nicht gelingen, die Menschen einzuschüchtern. Es werde solange Proteste geben, bis ganz Venezuela frei sei.

    Nur Sechs Jahre Haft für Kardinal Pell wegen Missbrauchs

    Der ehemalige Finanzchef des Vatikans, Kardinal George Pell, ist wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Melbourne gab das Strafmaß gegen den 77-jährigen Australier bekannt. Damit blieb der Vorsitzende Richter Peter Kidd deutlich unter der möglichen Höchststrafe von 50 Jahren. Pell bestreitet alle Vorwürfe. Der ehemalige Vertraute von Papst Franziskus geht gegen das Urteil in Berufung.

    >>>Mehr zum Thema: USA unter Schock: Franziskus’ Kampf gegen Pädophile spaltet katholische Kirche<<<

    Grüne fordern höhere Bußgelder für Falschparker

    Nordrhein-Westfalens Grünen-Fraktionschef Arndt Klocke fordert höhere Bußgelder für Falschparker. Die Strafzahlungen sollten dem europäischen Durchschnitt angeglichen werden, um Fehlverhalten wirksamer zu begegnen, sagte Klocke der „Rheinischen Post“. Deutschland liege mit seinem Bußgeldkatalog im unteren Bereich im Vergleich mit seinen europäischen Nachbarn.

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    Tags:
    Missbrauch, Flugzeugabsturz, Boeing, George Pell, Theresa May, Großbritannien, Äthiopien, Venezuela, Deutschland, USA