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    Schwein (Symbolbild)

    „Einschüchterung und Drohung“: Blutige Schweinehaut vor CDU-Büro gelegt

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    181022

    Die CDU-Geschäftsstelle im thüringischen Eisenach ist Ziel einer Attacke geworden. Unbekannte haben im Treppenhaus eine blutige Schweinehaut abgelegt. Der Kreisvorstand der Partei erstatte Strafanzeige.

    In der Partei bezeichnete man diesen Vorfall als „offensichtlichen Versuch der Einschüchterung und Drohung“. Auf jeden Fall sei das eine gezielte Provokation, so der Thüringer CDU-Landtagsabgeordnete Raymond Walk.

    Wer hinter der Tat steckt, ist bisher unklar.

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    Ermittler wollen dahinter aber ein rechtsextremes Muster erkannt haben. In der Vergangenheit seien das Ziel solcher Aktionen nämlich oft jüdische oder islamische Einrichtungen gewesen.

    So seien beispielsweise dem jüdischen Restaurant „Schalom“ im sächsischen Chemnitz mehrfach Schweineköpfe vor den Eingang gelegt worden.

    Es wird allerdings hervorgehoben, dass es ungewöhnlich sei, dass eine Geschäftsstelle der CDU auf diese Weise angegriffen werde.

    Dennoch hält Walk den Angriff für „keinen Zufall“. In der Stadt gebe es nämlich aktuell politische Auseinandersetzungen, unter anderem zwischen der Antifa-Bewegung und der NPD.

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    Tags:
    Haut, Schweinekopf, Drohung, Angriff, CDU, Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), SPD, Eisenach, Thüringen