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08:22 21 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Neuseeland verschärft Waffengesetze, 1000 US-Soldaten in Syrien, Kampf gegen Ölpest

    © Sputnik / Illustration
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    +++ Neuseeland verschärft Waffengesetze +++ USA wollen 1000 Soldaten in Syrien lassen +++ Attentäter will sich selbst verteidigen +++ Maduro fordert alle Minister zum Rücktritt auf +++ Kampf gegen Ölpest +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Neuseeland verschärft Waffengesetze

    Neuseeland hat nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch mit der Verschärfung seiner Waffengesetze begonnen. Premierministerin Jacinda Ardern kündigte heute nach einer Krisensitzung des Kabinetts strengere Regelungen an, die so schnell wie möglich in Kraft treten sollten. Ihre Koalition sei sich darin einig. Aus Respekt vor den 50 Todesopfern des Doppelanschlags wurde Neuseelands größte Waffenmesse abgesagt, die am nächsten Wochenende stattfinden sollte.

    USA wollen 1000 Soldaten in Syrien lassen

    Die USA könnten einem Medienbericht zufolge bis zu 1000 Soldaten in Syrien lassen – mehr als doppelt so viele wie zuletzt angekündigt. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf Regierungsvertreter, das US-Militär arbeite an entsprechenden Plänen. Allerdings verbreitete das Pentagon kurz darauf eine Mitteilung, wonach sich an den bisherigen Plänen nichts geändert habe.

    Attentäter will sich selbst verteidigen

    Der Attentäter von Christchurch will sich vor Gericht selbst verteidigen. Sein bisheriger Pflichtverteidiger sagte dem New Zealand Herald, der 28-Jährige habe ihn von seinem Mandat entbunden. Der Anwalt äußerte zudem die Vermutung, dass der australische Rechtsextremist einen Prozess nutzen könnte, um seine Ansichten vor den Augen der Weltöffentlichkeit zur Schau zu stellen. Australische Anti-Terror-Einheiten durchsuchten im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die beiden neuseeländischen Moscheen zwei Wohnungen. Eines der beiden Objekte steht in Verbindung zur Schwester des Festgenommenen.

    Maduro fordert alle Minister zum Rücktritt auf

    Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat laut seiner Vizepräsidentin den Rücktritt seines Kabinetts gefordert. Maduro habe verlangt, dass alle Minister ihre Posten für eine tiefgreifende Umstrukturierung des Landes aufgeben, schrieb Delcy Rodríguez auf Twitter. So solle das Land vor jeglicher Bedrohung geschützt werden. Maduro äußerte sich zunächst nicht öffentlich.

    Kampf gegen Ölpest

    Trotz schlechten Wetters und rauer See kämpfen Einsatzkräfte nach dem Untergang eines Frachters in der Biskaya gegen eine befürchtete Ölkatastrophe an. Frankreichs Atlantikküste dürfte aber vorerst von den im Meer treibenden Ölteppichen verschont bleiben. Aufgrund der aktuellen Umweltbedingungen sei die Küste in dieser Woche nicht betroffen, teilte die Seepräfektur mit. Allerdings bleibe das Risiko einer langfristigen Verschmutzung bestehen.

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    Tags:
    Öl, Rücktrittsforderung, Waffen, Venezuela, Syrien, USA, Neuseeland