22:16 22 April 2019
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    Was in der Nacht geschah

    IS droht mit Vergeltung, Norovirus grassiert in Allgäu, Haft wegen Wilderei

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    +++ Dritter Tatverdächtiger in Utrecht festgenommen +++ IS droht mit Vergeltung für Moschee-Angriffe in Neuseeland +++ Norovirus grassiert in Allgäuer Hotel +++ Thai-Millionär wegen Wilderei zu Haft verurteilt +++ Über zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Dritter Tatverdächtiger in Utrecht festgenommen

    Nach der tödlichen Schießerei in einer Straßenbahn in der niederländischen Stadt hat die Polizei einen dritten Verdächtigen festgenommen. Allerdings ist nicht bekannt, ob er an der Tat beteiligt war. Der mutmaßliche Haupttäter war gestern Abend nach einer mehrstündigen Fahndung in einer Wohnung gefasst worden. Der 37-jährige Türke soll laut Medienberichten ein langes Vorstrafenregister haben. Bei den gestrigen Schüssen in Utrecht wurden drei Menschen getötet und fünf weitere verletzt, drei von ihnen schwer.

    IS droht mit Vergeltung für Moschee-Angriffe in Neuseeland

    Nach den Moschee-Angriffen in Neuseeland hat die Terrormiliz IS* Vergeltung angekündigt. Die Anführer der Ungläubigen hätten über die Opfer des Massakers nur Krokodilstränen vergossen, sagte ein IS-Sprecher in einer Audiobotschaft. Die Tötungsszenen aus den beiden Moscheen spornten jedoch die Anhänger des IS an, ihre Religion und ihre Glaubensbrüder zu rächen. Bei einem rassistisch motivierten Doppelanschlag auf zwei Moscheen tötete der Täter Brenton Tarrant im neuseeländischen Christchurch mindestens 50 Menschen.

    Norovirus grassiert in Allgäuer Hotel

    Im Allgäu sind rund 40 Gäste eines Hotels an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt. Das Gesundheitsamt ordnete umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen für das Hotel in Bad Hindelang an. Wie das Landratsamt Oberallgäu berichtete, sind nur Gäste und keine Mitarbeiter des Hauses erkrankt. Die Behörden vermuten, dass Noroviren in dem Hotel grassieren. Die Ergebnisse der Tests werden allerdings erst in den kommenden Tagen erwartet.

    Thai-Millionär wegen Wilderei zu Haft verurteilt

    Wegen Wilderei in einem streng geschützten Nationalpark ist einer der reichsten Männer Thailands zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Bauunternehmer Karnasuta wurde heute von einem Gericht für schuldig befunden, im Februar 2018 unter anderem einen schwarzen Leoparden getötet zu haben. Der 64-Jährige ist bislang gegen Kaution auf freiem Fuß.

    Über zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser

    Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besonders betroffen sind dabei ohnehin schon diskriminierte Gruppen, wie aus dem in Genf veröffentlichtem UN-Weltwasserbericht hervorgeht. Dem Bericht zufolge kann mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. In Flüchtlingslagern sei die Wasserversorgung oftmals besorgniserregend.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

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    Anschlag, IS-Angriff, Terrormiliz Daesh, Uno, Neuseeland, Niederlande