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    Russische Luftwaffe auf dem Militärstützpunkt Hmeimim in Syrien (Symbolbild)

    Russische Stützpunkte im Visier: US-Aufklärungsflugzeug nahe Syriens Küste gesichtet

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    Ein amerikanisches Flugzeug hat am Mittwoch laut Angaben des Portals PlaneRadar nahe der syrischen Küste einen Aufklärungsflug absolviert, wo sich der russische Luftstützpunkt Hmeimim und der Punkt für materiell-technische Versorgung in Tartus befinden.

    Das US-Flugzeug Boeing P-8A Poseidon mit der Bordnummer 168857 hob demnach vom Nato-Luftstützpunkt Sigonella auf der Insel Sizilien ab. Um 16.10 Uhr (Ortszeit) wurde die Maschine bei der syrischen Hafenstadt Latakia und der Küste des Libanon gesichtet.

    ​Der Flug wurde in einer Höhe von 6,6 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 732,7 Stundenkilometern durchgeführt. Mehrmals soll die Maschine um das Territorium herum geflogen sein.

    Regelmäßige Aufklärungsaktivitäten

    Ausländische Spionageflugzeuge, vor allem der Nato und der USA, führen regelmäßig Aufklärungsflüge entlang der russischen Grenzen aus und werden oft nahe den russischen Militärobjekten im Ausland gesichtet. Nicht selten müssen russische Abfangjets extrem nah an die Aufklärungsflugzeuge heranfliegen, um sie zur Umkehr zu bewegen.

    Das russische Verteidigungsministerium hat Washington wiederholt gemahnt, von solcherart Operationen abzusehen. Das Pentagon winkte ab.

    Allein im vergangenen Jahr haben die russischen Luftstreitkräfte mehr als 980.000 Fluggeräte geortet und begleitet. Rund 3000 waren ausländische Flugzeuge, wovon ein Drittel als Aufklärungsflugzeuge identifiziert wurden. Die Wachdienste des Landes wurden mehr als 4000 Mal in Alarmbereitschaft versetzt. 

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    Tags:
    Aufklärung, Boeing P-8A Poseidon, Hmeimim, Tartus, Syrien, Russland, USA