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10:24 15 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Weiterer Verdächtiger festgenommen, Abschiebeflug angekommen, Mosambik überschwemmt

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    +++ Dritter Tatverdächtiger in Utrecht festgenommen +++ Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen +++ Schlappe für Monsanto +++ Erste Todesopfer von Neuseeland beigesetzt +++ Überschwemmungen in Mosambik +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zu Mittwoch geschehen ist.

    Weiterer Tatverdächtiger in Utrecht festgenommen

    Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in Utrecht hat die niederländische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 40-jährigen Mann aus Utrecht, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Einzelheiten zu dem Verdacht gegen den Mann nannten die Ermittler nicht. Als Hauptverdächtiger gilt der 37 Jahre alte Gökmen T., der am Montagabend festgenommen worden war. Die Polizei schließt nicht aus, dass es ein terroristisches Motiv für die Tat gab.

    Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul eingetroffen

    In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Morgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Beamte am Flughafen teilten mit, dass die Maschine um 7.10 Uhr Ortszeit gelandet sei. Demnach seien 21 abgeschobene Afghanen an Bord gewesen. Es war die 22. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Nach einer Sammelabschiebung Anfang Juli des Vorjahres hatte einer der 69 Männer kurz nach seiner Ankunft in Kabul Suizid begangen.

    Schlappe für Monsanto

    Im Streit über mögliche Krebsrisiken bei dem Pflanzengift Glyphosat hat das US-Unternehmen Monsanto einen wichtigen Teil-Prozess in den USA verloren. Ein Kläger aus Kalifornien konnte vor Gericht nachweisen, dass Glyphosat wesentlich zu seiner Krebserkrankung beigetragen hat. Der 70-Jährige hatte auf seinem Grundstück 25 Jahre lang das Pflanzenvernichtungsmittel „Roundup“ verwendet und leidet an Lymphdrüsenkrebs. Die Entscheidung der Jury fiel einstimmig. Damit geht der Prozess nun in eine zweite Phase.

    Erste Todesopfer von Neuseeland beigesetzt

    Fünf Tage nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland sind heute die ersten Todesopfer beigesetzt worden. Dabei handelte es sich um einen Vater und seinen Sohn, die erst vor wenigen Monaten als Flüchtlinge aus Syrien nach Christchurch gekommen waren. Unterdessen sorgte der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, mit Wahlkampf-Äußerungen zu dem Anschlag für Verärgerung.

    Überschwemmungen in Mosambik

    Nach dem schweren Tropensturm „Idai” sind im Zentrum Mosambiks Helfern zufolge Flüsse so dramatisch über die Ufer getreten, dass „Binnenmeere” entstanden. Bei Flügen über dem Katastrophengebiet zeige sich ein erschreckendes Bild, erklärte das Welternährungsprogramm. Die größte Herausforderung sei es jetzt, die Hilfsbedürftigen zu erreichen. Meteorologen warnten, dass es in der Region noch bis Donnerstag stark regnen soll.

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    Tags:
    Migranten, Todesopfer, Überschwemmung, Abschiebung, Afghanistan, Mosambik, Neuseeland, Niederlande, Deutschland