Widgets Magazine
10:24 15 Oktober 2019
SNA Radio
    Was in der Nacht geschah

    Neuseeland verbietet Waffen, Explosion in Kabul, Zyklon in Australien

    © Sputnik / Illustration
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 28
    Abonnieren

    +++ Neuseeland verbietet Waffen +++ Schwere Schlappe für Koalition in den Niederlanden +++ Explosion in Kabul +++ Tropensturm bewegt sich auf Australien zu +++ Unterwasserrestaurant eröffnet

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zu Donnerstag geschehen ist.

    Neuseeland verbietet Waffen

    Neuseeland wird in einer ersten Reaktion auf das Massaker in zwei Moscheen in Christchurch ab sofort alle Sturm- und halbautomatischen Gewehre verbieten. Das kündigte Premierministerin Jacinda Ardern in Wellington an. Ein Rechtsextremist aus Australien hatte am vergangenen Freitag 50 Menschen erschossen und Dutzende weitere verletzt. Wie Ardern betonte, trete das Verbot sofort in Kraft. Eine entsprechende Gesetzgebung durch das Parlament solle folgen.

    Schwere Schlappe für Koalition in den Niederlanden

    Die Mitte-Rechts-Koalition der Niederlande hat bei der Regionalwahl eine schwere Schlappe erlitten. Die Regierung unter dem rechtsliberalen Premier Mark Rutte verlor nach einer ersten Prognose deutlich ihre Mehrheit in der Ersten Kammer des Parlaments. Das ergab der vom niederländischen Fernsehen veröffentlichte erste Trend. Die Erste Kammer ist mit dem deutschen Bundesrat zu vergleichen. Großer Gewinner ist das rechtspopulistische Forum für Demokratie. Auch die grüne Partei legte deutlich zu.

    Explosion in Kabul

    Die afghanische Hauptstadt Kabul ist während des Neujahrsfests von mindestens einer Explosion erschüttert worden. Diese habe sich im Bezirk Kart-e Sachi ereignet, sagte ein Sprecher das Kabuler Polizei heute. In dem Viertel liegt der sogenannte Blaue Schrein, eine schiitische Moschee, an der alljährlich Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden. Islamisten halten das Fest für heidnisch.

    Tropensturm bewegt sich auf Australien zu

    Wegen eines tropischen Wirbelsturms sind alle Bewohner einer Insel im Nordosten Australiens in Sicherheit gebracht worden. Die annähernd 1000 Insulaner auf Groote Eylandt mussten ihre Heimat vorübergehend verlassen. Grund dafür ist ein Zyklon namens Trevor, der sich heute Morgen auf die Region zubewegte. Er soll Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde und schwere Regenfälle mitbringen.

    Unterwasserrestaurant eröffnet

    In Lindesnes an der Südküste Norwegens hat am Abend das erste Unterwasserrestaurant Europas geöffnet. Das Gebäude ragt diagonal aus dem Wasser. Der Speisesaal für 40 Gäste befindet sich fünf Meter unter dem Meeresspiegel und öffnet sich mit einem großen Panoramafenster zur See. Das Restauranterlebnis ist nicht billig. Das 17-Gänge-Menü werde pro Gast umgerechnet 230 Euro kosten, sagten die Inhaber. Dennoch sei das Under bis September ausgebucht.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Was in der Nacht geschah: Macron kippt Steuererhöhung, Eskalation im CDU Machtkampf
    Was in der Nacht geschah: Russland weist Vorwürfe zurück, Abschiebeflug gelandet
    Was in der Nacht geschah: Druck auf Russland, SPD auf Allzeittief, Bush aufgebahrt