23:18 05 Juli 2020
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    Im Fall der vermissten Rebecca ist der Haftbefehl gegen ihren Schwager aufgehoben worden. Es gebe aufgrund des gegenwärtigen Ermittlungsstandes Zweifel am dringenden Tatverdacht, begründete die Staatsanwaltschaft am Freitag in Berlin die Entscheidung. Dennoch gilt der Schwager noch immer als Tatverdächtiger.

    Auf die Haftbeschwerde des beschuldigten Schwagers von Rebecca hat der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Tiergarten heute Vormittag den Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen Totschlags aufgehoben, weil er aufgrund des gegenwärtigen Ermittlungsstands Zweifel am dringenden Tatverdacht hat.

    „Er kann sofort die JVA verlassen“, teilte eine Sprecherin des Landgerichts FOCUS Online auf Anfrage mit. Zudem gebe es keinerlei Auflagen für den 27-jährigen Schwager, da kein dringender Tatverdacht mehr bestehe. Dennoch gelte der Schwager noch immer als Tatverdächtiger.

    Die Entscheidung des Ermittlungsrichters sei im Hinblick auf die gegenwärtig bestehende Beweislage „vertretbar“, erklärte Michael Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Deshalb werde die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt keine Beschwerde gegen diese Entscheidung des Ermittlungsrichters einlegen.
    Die Suche nach Rebecca ist weiterhin erfolglos. Die 15-Jährige war vor mehr als einem Monat, am 18. Februar, verschwunden. Die Mordkommission geht davon aus, dass sie getötet wurde.

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    Tags:
    Rebecca, Deutschland