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06:50 23 September 2019
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    Dürre in Deutschland (Archiv)

    Deutscher Wetterdienst warnt vor extremen Witterungen

    © AFP 2019 / Ina Fassbender / dpa
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    Nach dem Jahrhundertsommer 2018 warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor regelmäßigen extremen Witterungen wie Trockenheit durch den Klimawandel.

    „Wir werden also künftig häufiger mit Dürren in Deutschland rechnen müssen”, zitiert die Agentur Reuters DWD-Vizepräsident Paul Becker am Dienstag. Prognosen für den kommenden Sommer wollte der Meteorologe noch nicht wagen. Bauern sollten aber generell „auch über andere Sorten oder angepasste Anbaumethoden nachdenken”, riet Becker. 2018 war für Deutschland das wärmste und vierttrockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

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    Der Wetterdienst testet derzeit eine neue Langzeitprognose, die es Landwirten ermöglichen soll, sich frühzeitig auf Dürreperioden einzustellen. Dabei setzen die Experten auf die Vorhersage der Bodenfeuchte.

    „Ich bin optimistisch, dass die Landwirtschaft damit künftig Ertragsausfälle vermindern und ihren Ressourceneinsatz gezielt steuern kann”, sagte Becker.

    Mit dieser Technik hätte man dem Experten zufolge schon Mitte Mai 2018 „mit guter Qualität” die Dürre vorhersagen können, die im Juni in vielen Teilen Deutschlands anhielt. Ab nächstem Jahr sollen Landwirte wöchentliche Prognosen der Bodenfeuchte bekommen.

    Zuvor war berichtet worden, dass Wissenschaftler aus dem Massachusetts Institute of Technology, der Prinston University und der Harvard University das Niveau der Emission von Aerosolen in die Atmosphäre bestimmt hatten, die das Sonnenlicht reflektieren und somit die globale Klimaerwärmung verlangsamen würden. Das sei wohl die einzige effektive Methode zur Überwindung der Folgen des Klimawandels, ohne dass die Umwelt belastet werde, heißt es in einer im Internetportal phys.org veröffentlichten Pressemitteilung.

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    Die Reduzierung des Wachstums globaler Temperaturen um die Hälfte mit Hilfe von Aerosolen trägt zum Abkühlen des Planeten bei und mildert Änderungen bei der Wasserversorgung und bei Regenfällen an mehreren Orten der Erde. Zudem wird die Zahl von Naturkatastrophen deutlich zurückgehen. Negative Folgen durch die Nutzung des sogenannten Geo-Engineering werden auf weniger als 0,5 Prozent der Territorien registriert sein, die gegenüber der globalen Erwärmung resistent sin, hieß es.

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    Tags:
    Prognosen, Unwetter, Dürre, Deutscher Wetterdienst DWD, Deutschland