15:19 19 April 2019
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    Inlandsgeheimdienstes FSB

    FSB nimmt 20 Islamisten auf der Krim fest

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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge am Mittwoch 20 Anhänger einer verbotenen islamistischen Organisation auf der Halbinsel Krim festgenommen.

    Es handelt sich demnach um Mitglieder der Terrorvereinigung  Hizb ut-Tahrir al-Islami*.

    Die Maßnahme führten die FSB-Beamten in Koordinierung mit Einheiten der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) durch.

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    Den Festgenommenen wird vorgeworfen, versucht zu haben, neue Mitglieder unter den Krim-Bewohnern zu rekrutieren. Ihre „verfassungsfeindlichen Aktivitäten” zielten darauf ab, ein „weltweites Kalifat” zu errichten.

    Bei den Durchsuchungen seien auch Propagandamaterial sowie elektronische Medien beschlagnahmt worden, hieß es.

    Zuvor war ein Einwohner der nordkaukasischen Teilrepublik Dagestan zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann bekannte sich nach Angaben der Ermittler zu einer radikalen religiösen Gesinnung und soll in der Zeitperiode von April 2016 bis Juni 2017 versucht haben, eine Minderjährige zu einer Reise nach Syrien sowie zum Beitritt zu einer illegalen Miliz zu überreden.

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    Hizb ut-Tahrir al-Islami (zu Deutsch: Partei der Befreiung) ist eine 1953 gegründete international aktive Islamisten-Gruppe, die Gewaltanwendung zum Sturz der Demokratie und säkularer Staatsformen befürwortet.

    In Deutschland ist sie seit 2003 verboten.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Festnahme, Islamisten, Hizb ut-Tahrir, FSB, Krim, Russland