08:38 26 September 2020
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    Laut der Agentur Reuters gibt es in Afrika ein Land, das die Übertragung des britischen Fernsehsenders BBC verboten und die Aktivitäten des US-Radiosenders „Voice of America“ (dt. Stimme Amerikas) auf unbestimmte Zeit unterbunden hat.

    Demnach handelt es sich dabei um Burundi. Als Grund für das Verbot von BBC diente ein Dokumentarfilm des britischen Senders über angeblich geheime Gefängnisse in Burundi. Die Regierung des Landes bezeichnete diesen Film als lügenhaft, der das Ansehen Burundis untergaben soll.

    Indes erklärte BBC selbst, diese Entscheidung sei ein Schlag gegen die Pressefreiheit. 

    Die Einstellung der Aktivitäten der „Voice of America“ sei auf Kritik an den burundischen Behörden seitens eines Reporters des Senders zurückzuführen.

    Zudem dürften einheimische Journalisten nicht in den beiden Organisationen tätig sein.

    Burundi ist ein Staat in Ostafrika. Das Land hatte 2016 das weltweit drittniedrigste Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf der Bevölkerung. Seit 2005 ist Pierre Nkurunziza Präsident des Landes. 

     

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    Tags:
    Verbot, Aktivitäten, BBC, Voice of America, Pierre Nkurunziza, Burundi