21:21 30 Oktober 2020
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    Ein US-Gericht in Alaska hat den Erlass von US-Präsident Donald Trump über die Aufhebung des Verbots für Ölförderung vor der Küste Alaskas als rechtswidrig erklärt. Das meldet die Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ am Sonntag.

    Wie die Richterin Sharon Gleason sagte, gehe Trumps Erlass über den Rahmen seiner Vollmachten hinaus.

    Bisher gab das Weiße Haus keine Kommentare zu diesem Gerichtsbeschluss ab. Dennoch behält sich das Weiße Haus das Recht vor, die Verordnung vor Gericht höherer Instanz anzufechten.

    Im Jahr 2015 hatte der damalige US-Präsident Barack Obama die Niederbringung von Öl- und Gasbohrungen im Atlantik und vor der Küste Alaskas verboten. 

    US-Präsident Donald Trump hatte im April 2017 die von Barack Obama erlassene Sperre für die Ölförderung auf dem US-Schelf in der Tschuktschen- und Beaufortsee nördlich der Alaska-Küste aufgehoben. Die Umweltschutzorganisationen hatten sich gegen dieses Dekret ausgesprochen und eine Klage gegen die US-Administration erhoben.

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    Tags:
    Gerichtsbeschluss, Erlass, Förderung, Gas, Öl, Agentur Bloomberg, Donald Trump, Barack Obama, Alaska, USA