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    Salvator mundi (Leonardo da Vinci)

    NYT: Das teuerste Gemälde der Welt verschwunden

    © AP Photo / Kirsty Wigglesworth
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    Die Angestellten des Louvre in Abu Dhabi wissen nicht, wo sich das Gemälde von Leonardo da Vinci „Salvator Mundi“ befinden könne. Dies meldet die Zeitung „New York Times“.

    Nach Angaben des Blattes hatte der Louvre Abu Dhabi in der Hauptstadt der VAE die Präsentation des Gemäldes abgesagt – „ohne den Grund anzugeben“. Dabei hatte sich das Ministerium für Kultur und Tourismus von Abu Dhabi geweigert, auf die Fragen zu antworten, aber, wie Mitarbeiter des Louvre Abu Dhabi anonym erklärt hatten, „besitzen sie keine Information hinsichtlich des Befindens des Bildes“.

    Eine andere Quelle berichtete gegenüber der „New York Times“, dass der Pariser Louvre auch nicht habe feststellen können, wo sich das Bild „Salvator Mundi“ befinde. Dabei hoffen die offiziellen Persönlichkeiten Frankreichs, dass dieses Kunstwerk doch gefunden werde, denn sie planen, es in die Exposition mit einzuschließen, die an den 500. Jahrestag des Todes von Leonardo da Vinci angeknüpft ist.

    Im November 2017 war das Gemälde für 450,3 Millionen Dollar bei einer Auktion von Christie's an einen anonymen Bieter zu einem Rekordpreis verkauft worden — es ist bis heute das teuerste Gemälde der Welt. Dann stellte es sich heraus, dass es sich bei dem Käufer offenbar um Prinz Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhan al-Saud aus Saudi-Arabien handele — einen Vertrauten von Kronprinz Mohammed bin Salman. Die Behörden von Abu Dhabi haben sich aber aller Kommentare enthalten.

    Der Louvre in Abu Dhabi, im Jahr 2017 eröffnet, ist das einzige Museum außerhalb Frankreichs, dem der Louvre sozusagen seinen Namen geliehen hat.

    Auch dem Pariser Louvre sei es nicht gelungen, den Aufenthaltsort des Gemäldes herauszufinden.

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    Tags:
    verschwunden, Exposition, "Salvador Mundi", Gemälde, Ministerium für Kultur und Tourismus Abu Dhabi, New York Times, Louvre-Museum, Leonardo da Vinci, Prinz Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhan al-Saud, Abu Dhabi, Frankreich, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE)