13:02 15 August 2020
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    Rund 1500 sowjetische Militärstandorte gab es in der DDR. Das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst stellte nun eine bebilderte Bestandsaufnahme zusammen, eine interaktive „Kasernen-Karte“ – und ins Netz. Sputnik sprach mit Museumsdirektor Dr. Jörg Morré.

    In Zusammenarbeit mit dem Zentrum Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und dem Deutschen Historischen Institut Moskau hat das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst erstmals die rund 1500 sowjetischen Militärstandorte in der DDR dokumentiert. Eingepflegt wurde auch Material aus dem russischen Generalstab 1946. Nun erfolgte die Onlinestellung dieser illustrierten Bestandsaufnahme mit dem Stand der Jahre 1991 bis 1994 anläßlich zum 25-jährigen Jubiläum des Truppenabzugs der Sowjets Ende August 2019.

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    „Diese Standorte verschwinden […] es gibt aber ein vermehrtes Interesse von Heimatforschern und Nachbarn.“ Alle seien aufgefordert, Ergänzungen einzusenden, etwa Fotos, die Bauten und das Leben an diesen zeigten, so Morré.

    Wo einst Flugplätze waren oder die Truppen übten: Von Renaturierung über den Umbau zu Wohnanlagen bis zur Umnutzung zum Musik-Festivalgelände, Museumsdirektor Morré berichtet, was aus den Grundstücken in Ostdeutschland geworden ist und was noch geplant ist.

    Link zum Nachhören des Radiounterviews:

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    Tags:
    Standort, Fotos, Militär, Truppen, Interview, Deutsches Historisches Institut, Generalstab der Sowjetarmee, Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, Bundeswehr, Jörg Morré, Ostdeutschland, Sowjetunion, DDR, Deutschland