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15:06 14 Oktober 2019
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    Bundesaußenminister Heiko (Archivbild)

    Nach Generalüberholung: Pannenflieger von Maas erleidet wieder Schaden

    © Sputnik / Grigori Syssojew
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    An Bord eines Regierungsfliegers hat es bei einem Dienstflug von Außenminister Heiko Maas am Montag wieder einen Zwischenfall gegeben, meldet die „Berliner Morgenpost“.

    Gleich beim ersten Dienstflug nach einer viermonatigen Generalüberholung des Regierungsfliegers „Konrad Adenauer“ des Außenministers ist wieder ein technischer Defekt am Flugzeug entstanden, so die Meldung.

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    Nach der Landung in New York, wo Maas für Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernehmen soll, ist ein Reifenschaden des Airbus 340 festgestellt worden, sodass die Maschine nicht selbstständig in die Parkposition fahren konnte. 

    Der Pilot hatte diesbezüglich an Bord durchgegeben: „Wir haben Probleme mit einem Reifen, sodass wir geschleppt werden müssen.“

    Zu allem Übel: Der Minister ist aufgrund der Reifenpanne nicht pünktlich zu der UN-Sitzung eingetroffen. Ein gemeinsamer Auftritt mit seinem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian wurde deswegen verschoben.​

    Der besagte Airbus A340 hatte bereits im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Flug zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen einer technischen Störung unterbrechen musste. Ein defektes Teil soll zwei Funksysteme lahmgelegt haben. Merkel verpasste deshalb den ersten Gipfel-Tag. Die Maschine wurde daraufhin generalüberholt – trotzdem nun wieder ein Defekt.

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    Die Flugbereitschaft der Bundesregierung schafft es durch Pannen immer wieder, in Negativ-Schlagzeilen zu kommen. 

    Bereits Anfang März dieses Jahres ist Bundesaußenminister Maas ebenfalls nach einem technischen Defekt eines Regierungsfliegers im westafrikanischen Mali mit 20 Stunden Verspätung in die Bundeshauptstadt zurückgekehrt. Probleme sind dabei an dem Airbus A319 entstanden, in deren Folge das Flugzeug nicht abheben konnte.

    Im Januar dieses Jahres konnte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen einer Störung an seinem Regierungsflugzeug nicht wie geplant von Äthiopien nach Berlin zurückkehren.

    Sollte der Regierungsflieger von Maas in den Vereinigten Staaten nicht startklar gemacht werden, könnte der Außenminister immer noch mit einer öffentlichen Fluggesellschaft nach Berlin zurückkehren.

    Zumindest wäre er nicht der erste Regierungsvertreter, der einen Linienflug nach Hause nehmen musste. Auch Finanzminister Olaf Scholz und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller waren aufgrund von Störungen an ihren Regierungsfliegern gezwungen, die Heimreise per Linienflug anzutreten.

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    Tags:
    Störungen, Bundesminister, Bundesaußenminister, technische Probleme, Bundeskanzlerin, G20-Gipfel, Defekt, Fluggesellschaft, Heimreise, Reifen, Probleme, technische Störungen, Airbus, deutsche Bundesregierung, Außenministerium Deutschlands, Finanzministerium Deutschlands, UN-Sicherheitsrat, Heiko Maas, Gerd Müller, Olaf Scholz, Jean-Yves Le Drian, Frank-Walter Steinmeier, Angela Merkel, Buenos Aires, Äthiopien, Argentinien, New York, Berlin, Deutschland, USA