23:30 19 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Bouteflika tritt ab, Oppositionschef und May wollen sich treffen, A380 muss umkehren

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    +++ Guaidó verliert Immunität +++ Bouteflika tritt als Algeriens Präsident ab +++ Oppositionschef und May wollen sich treffen +++ Nach Rücktritt noch keine Reaktionen von FIFA und UEFA +++ Lufthansa A380 muss umkehren +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Guaidó verliert Immunität

    Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó hat der Regierung bei Gewalt gegen ihn mit einem Gegenschlag gedroht. Wenn die Regierung es wage, ihn zu entführen, werde eine energische Reaktion folgen, schrieb Guaidó auf Twitter. Zuvor hatte die von den regierenden Sozialisten kontrollierte Verfassungsgebende Versammlung Guaidó die parlamentarische Immunität entzogen. Er müsse keinem Staatsorgan antworten, das nicht existiere, sagte Guaidó vor seinen Anhängern.

    Bouteflika tritt als Algeriens Präsident ab

    Algeriens Präsident Bouteflika ist nach wochenlangen Protesten zurückgetreten. Er habe dem Präsidenten des Verfassungsgerichts das Ende seiner Amtszeit bekanntgegeben. In Algier versammelten sich spontan Dutzende Menschen, um zu feiern. Bouteflika war 1999 als Wunschkandidat des Militärs zum Präsidenten gewählt worden. In den vergangenen Tagen hatte sich die Militärspitze aber von dem gesundheitlich angeschlagenen Bouteflika zurückgezogen. Binnen 90 Tagen muss ein neuer Präsident gewählt werden.

    Oppositionschef und May wollen sich treffen

    Der britische Oppositionschef Jeremy Corbyn von der Labour-Partei hat das Gesprächsangebot von Premierministerin Theresa May zum Brexit angenommen. Er werde sich sehr gerne mit May treffen, sagte Corbyn der britischen Nachrichtenagentur PA. May hatte nach einer siebenstündigen Kabinettssitzung angekündigt, bei der EU eine weitere kurze Verlängerung der Austrittsfrist zu beantragen.

    Nach Rücktritt noch keine Reaktionen von FIFA und UEFA

    Nach dem Rücktritt von DFB-Präsident Reinhard Grindel haben sich FIFA-Boss Gianni Infantino und UEFA-Chef Aleksander Ceferin auf Anfrage der Deutschen Pressen-Agentur vorerst nicht zu der Personalie geäußert. Vom Fußball-Weltverband in Zürich gab es zudem noch keine Information, ob die Ethikkommission gegen Grindel als Mitglied des FIFA-Councils Ermittlungen aufnehmen werde.

    Lufthansa A380 muss umkehren

    Ein Airbus A380 hat auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi wegen eines technischen Defekts am Hydrauliksystem umkehren müssen. Die Lufthansa-Maschine landete am Abend sicher in Frankfurt. Die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord seien zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen, hieß es von Lufthansa. An Bord des Flugzeugs waren 246 Passagiere.

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    Tags:
    A380, UEFA, FIFA, Theresa May, Abdelaziz Bouteflika, Juan Guaidó