15:26 18 April 2019
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    Baseballschläger (Symbolbild)

    Österreich: Erster „Wutraum“ zum abreagieren eröffnet – FOTOs

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    In Wien ist ein sogenannter Wutraum eröffnet worden, in dem Menschen im Rahmen einer ungewöhnlichen Freizeitaktivität Computer, Porzellan und andere Gegenstände mit verschiedenen Werkzeugen zerstören dürfen, meldet das Portal des ORF.

    Der wunderbare Ort trägt den Namen „DestructionMaxx“ und fühlt sich fast wie ein Einkaufsbummel an, so die Meldung

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    Der „Wutraum“ ist angefüllt mit Geschirr und Elektronikgeräten, die Besucher unter anderem mit einem Brecheisen oder einem Baseballschläger zertrümmern können.

    ​Bei dem Sortiment geht es vor allem um den „Zerstörungs-Effekt“. Am besten sind wohl die Gegenstände, die am schönsten zersplittern und am lautesten krachen. Frei nach dem Motto: Je lauter, desto besser!

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    Allerdings dürfen die Besucher auch eigene Dinge, wie beispielsweise Bildschirme oder Tastaturen, mitbringen und sie nach Lust und Laune kaputt machen. Zur Motivation kann man währenddessen eigene Musik über Lautsprecher abspielen lassen.

    Demnächst soll auch ein Bildschirm vor dem nach oben hin offenen „Destruction Room“ angebracht werden, damit Freunde bei dem Ganzen zusehen können.

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    „Besonders beliebte Hassobjekte sind Drucker und alles, was mit Computern zu tun hat“, teilte der Leiter von „DestructionMaxx“,  Orlando Süss, mit. 

    Ihm zufolge hat man den Vorschlaghammer aus dem Programm genommen, weil der Tisch das nicht ausgehalten haben soll.

    Das Ausleben von „brachialen Gefühlen“ in einem Wutraum gilt laut Mitgründer Andreas Trettler als neuer Reiz, da man „so etwas zu Hause niemals tun würde“. 

    Wie Trettler mitteilte, geht es bei dem Ganzen aber nicht um Wut: „Du sollst Spaß haben und dich auspowern. Aggressives Verhalten hat mit unserem Spaßverständnis nichts zu tun.“ 

    Daher behält man sich das Recht vor, Personen abzuweisen.

    Außerdem sind auch klare Regeln bei dieser Freizeitbeschäftigung zu beachten. Mit einem Stift darf man zum Beispiel Gefühle auf die Gegenstände schreiben, aber keine Fotos und Namen realer Personen. Zudem müssen die Besucher volljährig und nüchtern sein.

    Des Weiteren sind eine umfangreiche Schutzkleidung sowie Gehör- und Splitterschutz vorgeschrieben.  

    Das Sortiment, welches man zertrümmern möchte, ist von dem gebuchten Paket abhängig. Angeboten werden drei Varianten ab 39 Euro.

    Und es dürfen nur maximal zwei Personen in dem Raum 45 Minuten lang die entsprechenden Gegenstände bearbeiten. 

    Die Idee der Österreicher ist übrigens nicht neu. In den Vereinigten Staaten beispielsweise hatte es vorher schon solche Konzepte gegeben. Unter anderem gibt ist dort bereits länger das „Smash Shack“, wo Teller, Gläser, Vasen und ähnliches an die Wand geschmettert werden können.

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    Geschirr, Bildschirm, Porzellan, Konzept, Aggression, zerstören, Aktivität, physische Aktivität, Wut, Zerstörung, ORF, USA, Wien, Österreich