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18:53 17 August 2019
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    Was in der Nacht geschah

    50-facher Mörder vor Gericht, 70 Jahre Nato, schärfere Regeln für soziale Netzwerke

    © Sputnik / Illustration
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    +++ Unterhaus für Brexit-Verschiebung +++ 50-facher Mord +++ 70 Jahre Nato – Bündnispartner feiern und streiten +++ Schärfere Regeln für Betreiber sozialer Netzwerke +++ Mehr als 50 Schwäne in den USA durch Blei verendet +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Unterhaus für Brexit Verschiebung

    Das britische Unterhaus hat ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Nachdem alle drei Lesungen des Gesetzes an einem Tag erfolgten, wurde in der Nacht abgestimmt. Es gab 313 Für- und 312 Gegenstimmen. Mit dem Gesetzentwurf einer überparteilichen Gruppe soll ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne Vertrag verhindert werden. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss auch das Oberhaus zustimmen. Es soll heute darüber beraten.

    50-facher Mord

    Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch soll sich wegen 50-fachen Mordes vor Gericht verantworten müssen. Dies teilte die Polizei knapp drei Wochen nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Großstadt mit. Gegen den 28 Jahre alten Rechtsextremisten aus Australien soll an diesem Freitag zudem Anklage wegen versuchten Mordes in 39 Fällen erhoben werden.

    70 Jahre Nato – Bündnispartner feiern und streiten

    Überschattet von Kritik der USA an Deutschland haben in Washington die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Nato begonnen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erinnerte bei einem Festakt an die Errungenschaften des Bündnisses. US-Vizepräsident Mike Pence hatte im Vorfeld die deutschen Verteidigungsausgaben als zu gering kritisiert. Der deutsche Außenminister, Heiko Maas, wies diese Kritik zurück.

    Schärfere Regeln für Betreiber sozialer Netzwerke

    Das australische Parlament hat nach dem Anschlag von Christchurch schärfere Regeln für die Betreiber sozialer Netzwerke verabschiedet. Demnach drohen künftig Haftstrafen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes, wenn Gewaltfotos oder -videos nicht schnell genug gelöscht werden.

    Mehr als 50 Schwäne in den USA durch Blei verendet

    An einem See im Nordwesten der USA sind laut Medienberichten mehr als 50 Schwäne tot aufgefunden worden. Sie seien vermutlich an einer Bleivergiftung verendet, sagten Tierschützer dem Sender ABC News. Die toten Trompeterschwäne wurden am Ufer des Lake Crescent im Bundesstaat Washington entdeckt. Als eine mögliche Ursache nannten Experten einen außergewöhnlich heftigen Schneesturm im Februar.

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    Tags:
    Schwan, Netzwerke, Mord, Brexit