23:53 07 August 2020
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    In der österreichischen Hauptstadt ist ein Iraker am Dienstag wegen Mordes an einer 50-jährigen Frau von einem Gericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, meldet das Portal der Zeitung „Heute“.

    Laut der Anklage hatte der 40-jährige Daban K. seine  50-jährige Partnerin nach einer Beleidigung bei einem Streit mit einem Messer im September vergangenen Jahres vier Mal in den Hals gestochen, so die Meldung.

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    Bei dem Streit soll es unter anderem um das männliche Geschlechtsorgan des Irakers gegangen sein. Gegenüber einer Psychiaterin sagte Daban K.: „Sie hat mich drei Mal mit anderen Männern betrogen und wollte nicht mehr mit mir schlafen. Irgendwann sagte sie, mein Penis sei zu klein.“

    Wie der Iraker mitteilte soll ihn diese Beleidigung zu der Tat verleitet haben, in deren Folge die fünffache Mutter umkam.

    „Sie war eine sehr gute Frau für mich“, teilte er vor Gericht mit. Jedoch habe sie dauernd versucht ihn zu beleidigen. Sie soll den 40-Jährigen verspottet und ihm auch gesagt haben: „Du hast keine Haare auf der Brust, du bist kein richtiger Mann.“

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    Bei dem Prozess bezog sich der Täter auf Notwehr: „Sie wollte mich bei dem Streit mit dem Messer abstechen. Ich habe gesagt: 'Bitte gib mir das Messer.' Ich wollte sie nicht umbringen.“

    Trotzdem wurde er wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Schuldspruch fiel einstimmig aus, ist allerdings noch nicht rechtskräftig. 

    Wie Daban K. nach der Urteilsverkündung mitteilte, sei die Strafe „zu hoch“. „Ich kann nicht mehr in meine Heimat zurück“. Der Iraker hatte zudem noch eine Haftstrafe wegen Körperverletzung offen, die er niemals angetreten hat, weil er lange Zeit als „U-Boot“ in Wien lebte.

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    Tags:
    Freiheitsstrafe, Fremdgehen, Untreue, Schuldspruch, lebenslang, Mann, Gerichtsurteil, Geschlechtsverkehr, Penis, Messer, Messerangriff, Täter, Partner, Frau, Urteil, Mord, Beleidigung, Sex, Mutter, Haftstrafe, Opfer, Gericht, Kinder, Irak, Österreich