00:15 27 Februar 2020
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    Lehrer bundesweit bemängeln die Schreibkompetenzen ihrer Schüler. Laut einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie hat mehr als jedes dritte Grundschulkind (37 Prozent) Probleme, eine gut lesbare und flüssige Handschrift zu entwickeln. Lehrer an weiterführenden Schulen sehen sogar bei 43 Prozent der Schüler Mängel.

    „Wie sollen wir den Kindern das Schreibenlernen beibringen, wenn den Lehrkräften schlicht die Zeit fehlt, sie individuell zu unterstützen?“, kritisierte der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann.

    „Wenn Kinder dann noch motorische Defizite aufweisen, weil sie auch zu Hause nicht die notwendige Unterstützung bekommen können, geraten wir an die Grenze des Machbaren“, wurde er von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

    Der VBE hat die repräsentative Umfrage gemeinsam mit dem Schreibmotorik Institut von September 2018 bis Januar 2019 durchgeführt. An der „Studie über die Entwicklung, Probleme und Interventionen zum Thema Handschreiben“ (STEP) beteiligten sich bundesweit über 2000 Lehrer. Der VBE ist mit rund 164.000 Mitgliedern Deutschlands zweitgrößte Pädagogen-Gewerkschaft.

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    Tags:
    Schulen, Deutschland