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    Migrant aus der Ukraine in Russland (Archivbild)

    Erstmals seit 27 Jahren: Migrationszustrom in Russland auf Rekordtief

    © Sputnik / Alexei Koudenko
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    Der Zustrom von Migranten nach Russland hat im Jahr 2018 erstmals seit dem Zerfall der UdSSR im Jahr 1991 ein Rekordtief erreicht. Das folgt aus einer aktuellen Studie des Instituts für soziale Analyse und Prognose (RANHiGS).

    Demnach ist die Anzahl der nach Russland eingereisten Migranten allein im Jahr 2018 um vier Prozent auf 124.900 Menschen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.  Zugleich habe die Anzahl der aus Russland ausgereisten Migranten im Jahr 2018 um 16,9 Prozent zugenommen.

    Medienberichten zufolge geht es dabei hauptsächlich um Migranten aus Usbekistan und der Ukraine.

    Wie es weiter heißt, erfolgt der Rückgang des Migrationszustroms vor dem Hintergrund des Wachstums des natürlichen Bevölkerungsverlustes. Im Jahr 2017 hätten die Migranten den natürlichen Bevölkerungsverlust vollständig kompensiert, während die Ausländer im Jahr 2018 den Bevölkerungsverlust zu lediglich 57,2 Prozent gedeckt hätten.    

    Im Februar hatte die russische Statistikbehörde Rosstat mitgeteilt, dass die Ukraine ihre Führungsposition nach der Anzahl der nach Russland kommenden Migranten verloren habe. 

    Im Jahr 2018 habe sich die Anzahl der ukrainischen Migranten in Russland auf 14.800 Menschen belaufen, was 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen habe.

    Die meisten Migranten – 31.000 Menschen —  seien im Jahr 2018 aus Tadschikistan gekommen.

     

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    Tags:
    Zustrom, Migranten, Rosstat-Statistikamt, Usbekistan, Tadschikistan, Russland, Ukraine