14:01 26 Januar 2020
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    Der Generalbundesanwalt hat in Frankfurt ein mutmaßliches Agenten-Paar angeklagt, das für einen indischen Geheimdienst gearbeitet haben soll, wie die dpa unter Berufung auf Behördenangaben am Dienstag berichtet.

    Der 50-jährige Inder und seine 51 Jahre alte Ehefrau sollen Informationen über die oppositionelle Sikh-Szene und Kaschmir-Bewegung in Deutschland gesammelt und geliefert haben, hieß es.

    Wann der Prozess beginnt, ist noch unklar, das Gericht muss zuerst über die Zulassung der Anklage entscheiden.

    Der Mann soll sich Anfang 2015 zur Zusammenarbeit mit dem indischen Auslandsgeheimdienst Research & Analysis Wing bereit erklärt haben. Seine Ehefrau habe sich ihm im Juli 2017 angeschlossen. Das Paar soll insgesamt 7200 Euro Agentenlohn erhalten haben. Den beiden wird geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen, nun drohen ihnen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Sie befinden sich den Angaben zufolge derzeit nicht in Untersuchungshaft.

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    Tags:
    Kaschmir-Bewegung, Agenten, Sikhs, Verhaftung, Spionage, Indien, Deutschland