03:14 23 Februar 2020
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    36 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Mädchens Emanuela Orlandi hat der Vatikan eigene Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

    „Wir erwarten, dass sie ihre Arbeit machen und aufklären, was vor 36 Jahren passiert ist”, sagte die Rechtsanwältin der Familie, Laura Sgrò, der Deutschen Presse-Agentur (DPA) am Mittwoch. Der Vatikan habe sie über die Ermittlungen informiert.

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    Die damals 15-jährige Emanuela verschwand 1983. Die Tochter eines Vatikan-Hofdieners war nach der Musikschule nicht mehr nach Hause gekommen. Bis heute ist unklar, was mit ihr passierte. Deshalb ranken sich seit Jahrzehnten Gerüchte und Verschwörungstheorien um den Fall.

    Angehörige hatten zuletzt den Vatikan aufgefordert, ein Grab auf dem deutschen Pilgerfriedhof beim Petersdom zu öffnen. Im vergangenen Sommer habe es einen Hinweis gegeben, demzufolge Emanuela auf dem Campo Santo Teutonico innerhalb der Vatikan-Mauern begraben worden sein könnte, hatte Sgrò im März einer Zeitung gesagt.

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    Im Herbst vergangenen Jahres waren in einem Vatikan-Gebäude Knochen gefunden worden. Schnell wurde von italienischen Medien eine Verbindung zu dem ungelösten Vermisstenfall hergestellt. Untersuchungen ergaben aber, dass diese Knochen viel älter waren.

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    Mädchen, Ermittlungen, verschwunden, Vermisste, Italien, Vatikan