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20:07 15 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    USA für Zivilisten in Regierung Sudans, BER Eröffnung fraglich, Explosion in Pakistan

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    Panorama
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    +++ Ibn Auf im Sudan vereidigt – USA für Zivilisten in Regierung +++ Keine Sonderbehandlung für Assange +++ Mindestens 16 Tote nach Explosion im pakistanischen Quetta +++ Eröffnung von Hauptstadtflughafen wieder fraglich +++ Mehrheit achtet auf umweltfreundliche Verpackungen +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Ibn Auf im Sudan vereidigt – USA für Zivilisten in Regierung

    Nach Absetzung des langjährigen Präsidenten Omar al-Baschir ist sein bisheriger Verteidigungsminister Awad Ibn Auf als Präsident des militärischen Übergangsrates des Sudans vereidigt worden. Der Übergangsrat soll dem Militär zufolge zwei Jahre im Amt bleiben und Wahlen vorbereiten. Doch das Oppositionsbündnis lehnt das Vorhaben der Militärs ab. Es fordert eine zivile Übergangsregierung und rief die Bürger auf, ihre Proteste fortzusetzen.

    Keine Sonderbehandlung für Assange

    Australiens Premierminister Scott Morrison schließt eine Einmischung seiner Regierung in den Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus. Das sei „Sache der USA“ und habe „nichts mit uns zu tun“, sagte Morrison heute laut lokalen Medien. Assange, ein gebürtiger Australier, war am Donnerstag in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen worden. Der 47-Jährige hatte dort seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil gelebt. Die USA fordern die Auslieferung des Aktivisten.

    Mindestens 16 Tote nach Explosion im pakistanischen Quetta

    Bei einer Explosion in der südwestpakistanischen Stadt Quetta sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Fast 30 weitere seien verletzt worden, nachdem ein in einem Obstmarkt platzierter Sprengsatz detoniert sei, sagte der Polizeichef. Der Obstmarkt werde hauptsächlich von Angehörigen der ethnischen Minderheit der Hasara, die Schiiten sind, betrieben.

    Hauptstadtflughafen Eröffnung wieder fraglich

    Der Termin für die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens  ist möglicherweise nicht zu halten. Nach Informationen des Tagesspiegels listet ein interner TÜV-Bericht vom 8. März noch zahlreiche Probleme am BER auf. Demnach gibt es allein bei den Kabeln für die Sicherheitsbeleuchtung und -stromversorgung noch mehr als 11.000 Mängel. Inzwischen seien sogar Rückbaumaßnahmen im Terminal notwendig, um gravierende Mängel an Kabeln des Brandschutzsystems zu beseitigen. Die Flughafengesellschaft wies die Darstellung zurück.

    Mehrheit achtet auf umweltfreundliche Verpackungen

    Das von der EU beschlossene Verbot vieler Wegwerfprodukte aus Plastik wird von einer großen Mehrheit der Verbraucher in Deutschland einer aktuellen Umfrage zufolge mitgetragen. 79 Prozent der Befragten bewerten das Verbot positiv, wie eine heute veröffentlichte YouGov-Studie ergab.

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