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    Bundestagsgezwitscher

    Vermisster Seehofer, sexy Doro Bär und Solidarität mit Assange – Twitter-Gewitter

    © Sputnik / Ewgenija Tschessnokowa/ Illustration
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    Es wurde gestritten, gehammelt und demonstriert – eine abwechslungsreiche Arbeitswoche liegt hinter unseren Bundestagsabgeordneten. Welche Themen sie beschäftigt haben, lesen Sie in unserem Bundestagsgezwitscher der Woche.

    Zu Wochenbeginn stellen die Abgeordneten Überlegungen an, ob es eigentlich ok ist, dem Mietenwahnsinn mit Enteignungen entgegenzusteuern. Dadurch gibt es auch nicht mehr Wohnungen, meint FDP-Politiker Hagen Reinhold. Und wenn Investoren von solchen Ideen Wind bekommen, könnten sie es sich zweimal überlegen, ob sie Geld ins Baugeschäft stecken.

     

    Enteignungen würden ein ganz schönes Loch im Geldbeutel des Steuerzahlers hinterlassen, wirft Jan-Marco Luczak ein, rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

     

    Und auf dem Land ist außerdem genug Platz, so seine Fraktionskollegin Marian Wendt.

     

    Runter mit den Mieten, fordert hingegen Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz.

     

    Und Katarina Barley, die SPD-Kandidatin für die Europawahl, kommt mit einem europäischen Vorschlag um die Ecke:

     

    Am Dienstag hat Oliver Luksic (FDP) saarländische Bürgermeister…

     

    …die ARD offenbar einen neuen Praktikanten…

     

    …und Tino Sorge (CDU) gefiederte Mitbewohner.

     

    Zur Wochenmitte wird im Bundestag mal wieder das Thema Wohnraummieten debattiert. Dumm nur, dass der zuständige Bauminister Horst Seehofer mit Abwesenheit glänzt. Am Ende muss per Hammelsprung entschieden werden, ob er herbeizitiert werden soll. Er hätte auch einfach von allein da sein können, findet Linken-Abgeordneter Stefan Liebich.

     

    Zeit für ein Selfie, findet Christian Dürr (FDP).

     

    Und wie die Turnübung in Echtzeit aussieht, zeigt Grünen-Politikerin Margit Stumpp.

     

    Derweil erobern ungewohnte Einblicke aus dem aufregenden Leben von Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) die Weiten des Internets… Wo sind die Upload-Filter, wenn man sie braucht, fragt da der Humorist Florian Schroeder.

     

    Am Donnerstag geht die Nachricht von der Verhaftung von Wikileaks-Gründer Julian Assange um die Welt. Wer nun auch einen kollektiven Aufschrei im Bundestag erwartet hat, wird aber enttäuscht sein. Mit Ausnahme eines Tweets eines AfD-Parlamentariers sind es ausschließlich linke Politiker, die sich für Assange stark machen.

    Zum Ende der Woche regt sich so etwas wie kollektive Aufregung, aber nicht etwa über die Festnahme von Assange. Nein, Justizministerin und SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, hat RT ein Interview gegeben. Skandal!!!

    Mit Sputnik hat Frau Barley übrigens auch schon gesprochen und die Welt ist davon nicht untergegangen…

    Wir wünschen Ihnen, liebe Leser, ein erholsames Wochenende!

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    Tags:
    Skandal, Reaktion, CDU, Die Grünen, FDP, ARD, Twitter, Deutschland