13:03 20 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    11684
    Abonnieren

    Das russische Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat mehr als vier Tonnen humanitärer Hilfsgüter in die Ortschaften Mutbin und Basyr in der syrischen Provinz Deraa gebracht. Das sagte der Sprecher des Zentrums, Alexander Makarenko, am Sonntag gegenüber Journalisten.

    „Wir haben in die Ortschaften der Provinz Deraa Nahrungsmittel-Sets mit einem Gesamtgewicht von mehr als vier Tonnen befördert. Mehr als 1.000 Familien, die in diesen Ortschaften leben, wurde humanitäre Hilfe erwiesen“, so Makarenko.

    Ihm zufolge ist die Hilfe in erster Linie für Mitglieder der christlichen Gemeinden bestimmt, die im Krieg Verwandte oder Angehörige verloren hatten.

    In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen Regierungstruppen, der Terrormiliz „Islamischer Staat“* und militanten bewaffneten Oppositionsgruppen.

    Russland hatte im September 2015 auf Bitte der syrischen Regierung mit einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land begonnen. Der Löwenanteil der Infrastruktur der Terroristen wurde von der russischen Luftwaffe und durch seegestützte Raketen zerstört. Im Dezember 2017 verkündete der russische Präsident Wladimir Putin den Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien, fügte aber hinzu, einzelne Widerstandsherde der Islamisten in Syrien könnten noch einige Zeit bestehen bleiben.

    * Eine Terrororganisation, in Russland verboten

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Armselige Kreatur“ – Entrüstung über Hans-Georg Maaßens Äußerungen zu Hanau
    Syrien: US-Kriegsmaschine drängt russischen Panzerwagen von der Straße – Video
    Insgesamt 11 Tote in Hanau – mutmaßlicher Täter tot
    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Terrormiliz Daesh, Alexander Makarenko, Syrien, Russland