00:14 23 April 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Sozialdemokraten knapp vor Rechtspopulisten, SPD kritisiert Merkel wegen Poroschenko

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    +++ Sozialdemokraten knapp vor Rechtspopulisten +++ SPD kritisiert Merkel wegen Treffens nur mit Poroschenko +++ Mietwagenfirma unter Betrugsverdacht +++ Sturmfront über den USA - viele Tote +++ 167 Hörner von Nashörnern beschlagnahmt +++

    Hier präsentiert Ihnen Sputnik die wichtigsten Ereignisse der Nacht.

    Sozialdemokraten knapp vor Rechtspopulisten

    Mit einem hauchdünnen Vorsprung haben die Sozialdemokraten in Finnland die Parlamentswahl gewonnen. Platz zwei belegt die rechtspopulistische Partei „Die Finnen“, die laut vorläufigen Zahlen im neuen Parlament nur einen Sitz weniger als die Sozialdemokraten erhalten wird. Die Sozialdemokraten erhielten nach vorläufigen Berechnungen 17,7 Prozent der Stimmen und stellen im neuen Parlament 40 der 200 Abgeordneten. Der Vorsitzende Rinne kündigte an, bis Ende Mai eine Koalitionsregierung zu bilden, erstmals seit 16 Jahren.

    SPD kritisiert Merkel wegen Treffens nur mit Poroschenko

    Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihres Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kritisiert. Es sei ein politischer Fehler und befremdlich, dass Frau Merkel Poroschenko anderthalb Wochen vor der Wahl in der Ukraine getroffen habe, sagte Schmid dem „Spiegel“. So ist der Eindruck einseitiger Parteinahme entstanden. Merkel hätte besser, genau wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, das Gespräch auch mit dem Herausforderer Wolodymyr Selenskyj suchen sollen.

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    Mietwagenfirma unter Betrugsverdacht

    Eine deutsche Mietwagenfirma steht in Verdacht, Kunden europaweit betrogen zu haben. Nach einem Bericht von WDR und „Süddeutscher Zeitung“ ermittelt die Staatsanwaltschaft Bochum gegen mehrere Verantwortliche des Unternehmens. Zahlreiche Kunden sollen der Firma einen Betrag zwischen 500 und 2.000 Euro gezahlt haben. Das Unternehmen soll im Gegenzug versprochen haben, spätestens zwei Jahre später einen Neuwagen zur Miete zur Verfügung zu stellen, der dann 24 Monate lang ohne weitere Kosten gefahren werden könne. Viele Kunden hätten aber keinen Wagen erhalten.

    Sturmfront über den USA — viele Tote

    Eine massive Sturmfront hat auf ihrem Weg durch den Süden der USA eine Schneise von Tod und Verwüstung hinterlassen. Durch Sturmböen, Sturzfluten und Tornados starben in Texas und dem angrenzenden Louisiana nach Medienberichten mindestens acht Menschen, unter ihnen drei Kinder. Die Schlechtwetterfront bewegt sich in nordöstlicher Richtung weiter, auch New York und die Hauptstadt Washington richten sich darauf ein.

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    167 Hörner von Nashörnern beschlagnahmt

    Die Polizei in Südafrika hat 167 Hörner von Nashörnern beschlagnahmt. Dabei wurden nördlich von Johannesburg zwei Verdächtige festgenommen, die die Hörner transportierten. Die Rhinozeros-Hörner sollten laut Polizei zum Verkauf nach Südostasien verschifft werden. Dort werden Berichten zufolge vor allem in China und Vietnam für ein Kilogramm Horn bis zu 30 000 US-Dollar gezahlt.

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    Tags:
    Tote und Verletzte, SPD, Angela Merkel, Petro Poroschenko, USA, Ukraine, Deutschland, Finnland