09:56 25 April 2019
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    Das ukrainische Raketensystem „Olcha“ auf dem Testgelände (Archivbild)

    Kiew braucht „bis zum Ural reichende“ Raketen – Ukrainischer General

    © AP Photo / Presidential Press Service Pool / Mykola Lazarenko
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    Kiew braucht Raketen, die „zumindest den Ural erreichen würden“, um Russland widerstehen zu können. Diese Meinung vertritt der General und ehemalige Vize-Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Igor Romanenko.

    Nach der Unterzeichnung des Budapester Memorandums seien der Ukraine nicht nur Atomwaffen, sondern auch Raketenwaffen entzogen worden, so Romanenko. 

    „Wir hatten immer nur noch das alte ‚Totschka-U’ mit einer Reichweite von 120 Kilometern. Und jetzt ernten wir die Früchte solcher Vorgehensweise“, zitiert das Portal „Glawred“  den General.

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    Momentan sollen die Tests solcher Waffen „erfolgreich vorankommen“, aber Kiew habe immer noch Einschränkungen in Bezug auf die Reichweite der Raketen, unterstrich Romanenko.

    „Die Ukraine braucht Raketen, die zumindest den Ural erreichen und das gesamte Territorium Russlands abdecken würden. Solche Raketen könnten als Abschreckung betrachtet werden.“

    Zuvor hatte der Militärexperte Walentin Badrak angekündigt, dass die Ukraine fähig sei, eine Rakete mit einer Reichweite von etwa 1500 Kilometern zu entwickeln, die „Moskau erreichen kann“.

    Das ukrainische Militär meldet regelmäßig Tests neuer Waffen, die sich oft als Entwicklungen aus den Sowjetzeiten erweisen. Ende Juli verspotteten Nutzer der sozialen Netzwerke das Aussehen der neuen Anti-Panzer-Raketen-Systeme „Stugna-P“ und „Korsar“, die von dem Konstruktionsbüro „Lutsch“ vorgestellt worden waren. Viele Nutzer bezweifelten, dass diese Komplexe in der Ukraine entwickelt wurden.

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    Tags:
    Raketenwaffen, Reichweite, Ukraine