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14:00 21 August 2019
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    Playboy (Symbolbild)

    Pornosammlung entsorgt: Mann verklagt Eltern auf knapp 77.000 Euro

    © AFP 2019 / ROBYN BECK
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    Weil sie seine Pornosammlung entsorgt hatten, verklagt ein 40-jähriger US-Amerikaner seine Eltern – auf 87.000 US-Dollar. Es geht um 14 Kisten mit Pornografie und Sexspielzeugen.

    Ein 40 Jahre alter Mann aus dem US-Bundesstaat Michigan zog nach seiner Scheidung im Jahr 2016 kurzzeitig bei seinen Eltern ein. Als diese ihm nach seinem Umzug im Jahr 2017 seine Sachen brachten, fehlten zwölf Boxen mit Filmen und Magazinen, darunter Titel wie „Frisky Business“ (Ausgelassene Geschäfte) und „Big Bad Grannys“ (Große, böse Großmütter), sowie zwei Boxen mit Sexspielzeugen – der kombinierte Wert liegt laut dem Sender Fox und der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) bei 29.000 US-Dollar (ca. 25.600 Euro).

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    Die Eltern wollten dem Mann einen Gefallen tun. Sie hätten sich Sorgen um die emotionale und mentale Gesundheit des Sohns gemacht und deswegen die Pornosammlung zerstört. „Ich habe dir einen Gefallen getan, indem ich das Zeug losgeworden bin“, soll der Vater in einer E-Mail an seinen Sohn geschrieben haben.

    Die Staatsanwaltschaft habe eine Klage abgelehnt, deswegen entschied sich der Mann für eine Zivilklage. Er gibt an, die Sammlung enthalte jahrzehntealte, wertvolle Filme. Sie seien teilweise von nicht mehr existenten Studios produziert worden. Rund 87.000 Dollar (ca. 76.900 Euro) Schadensersatz fordert der Kläger, also den dreifachen Wert der Sammlung.

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    Tags:
    Familie, Pornographie, Eltern, Sammlung, Klage, USA