21:18 07 August 2020
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    Die Bundeswehr hat durch den Einsatz von gesundheitsschädlichem Löschschaum viele Standorte verunreinigt. Dies berichtet der Bayerische Rundfunk.

    Laut dem BR ist die Kontamination mit PFC an 18 Orten bestätigt, mehr als 100 weitere gelten als Verdachtsfälle.

    German Defense Minister Ursula von der Leyen
    © AP Photo / Markus Schreiber
    In der Gemeinde Manching in Oberbayern, die neben dem Bundeswehr-Flugplatz Ingolstadt-Manching liegt, sei der Schwellenwert teils 400-fach überschritten. Laut dem Bericht dürfen nun die Anwohner ihre Gärten nicht mehr mit Brunnenwasser gießen. Um ein Haus zu bauen, dürfe dies nur ohne Keller getan werden.

    >>>Mehr zum Thema: Bundeswehr: Großteil von Beraterverträgen fehlerhaft<<<

    Die Kontaminationen im Boden stammen dem BR zufolge von PFC-haltigen Löschschäumen, die von der Bundeswehrfeuerwehr jahrzehntelang am Flugplatz eingesetzt wurden, vor allem bei Übungen. Der bekannteste, in den Schäumen verwendete Stoff heißt demnach PFOS.  Dieser ist seit 2016 in der EU verboten. Löschschäume, die PFOS enthalten, durften bis 2011 verwendet werden.

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    Tags:
    EU, Bayern, Übungen, Einsatz, Grundwasser, Gift, Bundeswehr, Deutschland