17:38 25 Oktober 2020
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    Der schwimmende Raumhafen „Sea Launch“ kann aus Kalifornien in den Fernen Osten verlagert werden. Dies teilte eine Quelle in der Raketen- und Weltraumindustrie mit.

    Es sei geplant, die Trägerrakete vom Typ „Sojus-5 Light“ von dort aus zu starten.

    Sollte die Plattform weiterhin in den Vereinigten Staaten stationiert sein, werde der Start einer neuen Rakete praktisch unmöglich sein, so die Quelle. Die Vereinbarung zwischen Moskau und Washington sehe nur Starts der russisch-ukrainischen Trägerrakete „Zenit“ vor, deren Produktion 2014 eingestellt wurde.

    Selbst wenn ein neuer Vertrag unterzeichnet wäre, würde Moskau die technischen Unterlagen über die neue Rakete Washington nicht offenlegen.

    „Der einzige Ausweg besteht darin, den ‚Sea Launch‘ auf das russische Territorium zu verlegen“, unterstrich die Quelle.

    Im Jahr 2016 unterzeichnete das russische Luft-und Raumfahrtunternehmen „S7 Group“ einen Vertrag über den Kauf von „Sea Launch“.

    >>> Weitere Sputnik-Artikel: Rivale von Elon Musks Falcon 9: Russland beginnt mit Bau der Trägerrakete „Sojus-5“ <<<

    Die S7 Group und insbesondere ihre Raumabteilung S7 Space habe jedoch auf einen Kommentar verzichtet. Auch Roskosmos, die russische Raumfahrtbehörde, hat sich hierzu nicht geäußert.

    Zuvor hatte der Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin angekündigt, dass die Raumfahrtbehörde zusammen mit der S7 Group beabsichtige, die mehrfach einsetzbare kommerzielle Trägerrakete „Sojus-5 Light“ auf Basis von „Sojus-5“ zu schaffen.

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    Tags:
    Start, Trägerrakete, Sojus-5