22:19 04 Dezember 2020
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    Mehrere Menschen sind am Mittwoch bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira ums Leben gekommen. Die Zeitung „Diário de Notícias“ berichtet von 28 Todesopfern. Bei den Opfern - elf Männern und 17 Frauen - soll es sich um deutsche Touristen handeln.

    Dabei beruft sich die Zeitung auf den zuständigen Bürgermeister Filipe Sousa (Region Santa Cruz). Berichten zufolge kam der Bus mit etwa 50 Touristen in der Stadt Canico aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben.

    „Mein Gott, ich bin sprachlos“, kommentierte der Bürgermeister Sousa gegenüber dem portugiesischen Sender RTP3. Nach seinen Angaben verunglückte der Bus kurz nach der Abfahrt von einem Hotel. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden.

    Die Pressestelle des Auswärtigen Amtes teilte auf Sputnik-Anfrage am Mittwochabend mit, dass möglicherweise" auch deutsche Staatsangehörige unter den Opfern seien. Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Lissabon stünden mit den örtlichen Behörden in Kontakt.

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    Tags:
    Busunfall, Portugal